Olli und Anis (skit)
🎵 1931 characters
⏱️ 1:53 duration
🆔 ID: 10314819
📜 Lyrics
Sie hören aus der Bushido Biographie "
Als Oliver vor mir keulte":
Viele meiner Freunde hatten, als ich klein war,
so typisch deutsche Namen und dazu typisch deutsche Eltern.
In der sechsten Klasse hieß einer meiner Kumpels Oliver.
Eines Nachmittags ging ich nach der
Schule mit zu ihm nach Hause um zu spielen.
Wie das halt so war früher.
Irgendwann kam seine Mutter dann
ins Zimmer und guckte mich seltsam an.
Oliver muss jetzt Abendbrot essen,
du kannst also nach Hause gehen, Anis.
Da dachte ich: Okay, alles klar, ich gehe.
Meine Mutter hat zwar letzte Woche schön für deinen Sohn gekocht und
er hat sich auch noch einen zweiten Teller
genommen, aber kein problem, dann gehe ich eben nach Hause.
So war das immer.
Bei meinen deutschen Freunden wurde ich immer weggeschickt.
Bei Ausländern wurde automatisch für
mich ein Teller mit auf den Tisch gestellt.
Ich fand mich eh cooler als Oliver.
Doch er war mir in einer Sache einen Schritt voraus.
Der Möchtegern-Casanova hatte sich
schonmal einen runtergeholt und ich nicht
Wir standen in der kleinen Pause im Gang vor unserem Klassenzimmer
und sprachen darüber,
wer sich schon einen keulen kann
und bei wem noch nichts kommt und so.
Oliver machte mächtig einen auf Playboy und gab damit
an seine Kobra schonmal richtig krass gewürgt zu haben.
Ich habe ihm das nicht geglaubt, weil bei mir selbst noch nichts kam.
Ich war richtig neidisch auf ihn.
Voll behindert, aber so war das eben damals.
Nach der Schule sind wir dann zu ihm nach Hause gefahren.
Schnell hoch in sein Zimmer, abgeschlossen,
Pornohefte rausgeholt,
Nudel ausgepackt - also er, nicht ich - und los ging es.
Der kleine Hundesohn hat sich
tatsächlich vor meinen Augen einen gekeult.
Es kamen zwar nur ein paar Tropfen, aber immerhin.
Heute lach ich ihn aus, dieses Opfer.
Damals bin ich echt mit hängendem
Kopf nach Hause gefahren und dachte: Mist.
Ich will auch endlich keulen.
So ein Scheiß oder?
Als Oliver vor mir keulte":
Viele meiner Freunde hatten, als ich klein war,
so typisch deutsche Namen und dazu typisch deutsche Eltern.
In der sechsten Klasse hieß einer meiner Kumpels Oliver.
Eines Nachmittags ging ich nach der
Schule mit zu ihm nach Hause um zu spielen.
Wie das halt so war früher.
Irgendwann kam seine Mutter dann
ins Zimmer und guckte mich seltsam an.
Oliver muss jetzt Abendbrot essen,
du kannst also nach Hause gehen, Anis.
Da dachte ich: Okay, alles klar, ich gehe.
Meine Mutter hat zwar letzte Woche schön für deinen Sohn gekocht und
er hat sich auch noch einen zweiten Teller
genommen, aber kein problem, dann gehe ich eben nach Hause.
So war das immer.
Bei meinen deutschen Freunden wurde ich immer weggeschickt.
Bei Ausländern wurde automatisch für
mich ein Teller mit auf den Tisch gestellt.
Ich fand mich eh cooler als Oliver.
Doch er war mir in einer Sache einen Schritt voraus.
Der Möchtegern-Casanova hatte sich
schonmal einen runtergeholt und ich nicht
Wir standen in der kleinen Pause im Gang vor unserem Klassenzimmer
und sprachen darüber,
wer sich schon einen keulen kann
und bei wem noch nichts kommt und so.
Oliver machte mächtig einen auf Playboy und gab damit
an seine Kobra schonmal richtig krass gewürgt zu haben.
Ich habe ihm das nicht geglaubt, weil bei mir selbst noch nichts kam.
Ich war richtig neidisch auf ihn.
Voll behindert, aber so war das eben damals.
Nach der Schule sind wir dann zu ihm nach Hause gefahren.
Schnell hoch in sein Zimmer, abgeschlossen,
Pornohefte rausgeholt,
Nudel ausgepackt - also er, nicht ich - und los ging es.
Der kleine Hundesohn hat sich
tatsächlich vor meinen Augen einen gekeult.
Es kamen zwar nur ein paar Tropfen, aber immerhin.
Heute lach ich ihn aus, dieses Opfer.
Damals bin ich echt mit hängendem
Kopf nach Hause gefahren und dachte: Mist.
Ich will auch endlich keulen.
So ein Scheiß oder?