Der Knochenmann, Das Vöglein und die Nymphe
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📜 Lyrics
Er war ein hohler Knochenkasten
Mit Lederhaut bespannt
In dessen Brust-Korb, niemals rastend
Sich eins ein Vögein fand
Es baute sich aus dünnen Ästen
Aus Moos und Federflaum
Ein Nest in seinen Rippenresten
Anstatt in einem Baum
Das Vöglein gut in ihm verstaut
So ging er zwischen Bäumen
Die Wege, die ihm so vertraut
Wo wilde Bächlein schäumen
Auf seiner langen Wanderschaft
Da wurden sie Gefährten
Es sang für ihn ganz zauberhaft
Solang die Reisen währten
Niemals verließ er seinen Wald
Bis zu dem Schicksalstage
Von dem ich zu berichten bald
In diesem Liede wage
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Denn eines Morgens fand er sich
Am Rand des Waldes wieder
Der einer Uferwiese wich
Das Vöglein sang ihm Lieder
Er kam an einen See so schön
Und er verließ die Pfade
Er konnte durch das Röhricht seh
Ein Nymphlein dort beim Bade
Des Wassermannes Töchterlein
Ein Anbick so berückend
Saß dort im hellen Sonnenschein
Den Knochenmann verzückend
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
So stand er da und war entbrannt
Liebkoste sie mit Blicken
Und da beschloss er kurzerhand
Den Vogel auszuschicken
So flog er hin zur Nymphenfrau
Um vor ihr anzuschlagen
Und ihr sein Werben in der Au
Zart lockend anzutragen
Die Nymphe saß am Uferrand
So schön, er war geblendet
Sie hielt das Vöglein in der Hnad
Wer hat dich mir gesendet?
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Er war so scheu und doch, er wollt's
Er musste sich ihr zeigen
So trat er aus dem Unterholz
Begann, sich zu verneigen
Das Vögelchen noch in der Hand
So tauchte sie ins Dunkel
Flink wie ein Fisch und sie verschwand
Es blieb nur Wellenfunkeln
Er stand im Morgensonnenschein
In Trauer tief versunken
Nun war er wieder ganz allein
Das Vöglein war ertrunken
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Er war ein hohler Knochenkasten
Mit Lederhaut bespannt
Er konnte noch so gründlich tasten
Sich drin kein Vöglein fand
Mit Lederhaut bespannt
In dessen Brust-Korb, niemals rastend
Sich eins ein Vögein fand
Es baute sich aus dünnen Ästen
Aus Moos und Federflaum
Ein Nest in seinen Rippenresten
Anstatt in einem Baum
Das Vöglein gut in ihm verstaut
So ging er zwischen Bäumen
Die Wege, die ihm so vertraut
Wo wilde Bächlein schäumen
Auf seiner langen Wanderschaft
Da wurden sie Gefährten
Es sang für ihn ganz zauberhaft
Solang die Reisen währten
Niemals verließ er seinen Wald
Bis zu dem Schicksalstage
Von dem ich zu berichten bald
In diesem Liede wage
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Denn eines Morgens fand er sich
Am Rand des Waldes wieder
Der einer Uferwiese wich
Das Vöglein sang ihm Lieder
Er kam an einen See so schön
Und er verließ die Pfade
Er konnte durch das Röhricht seh
Ein Nymphlein dort beim Bade
Des Wassermannes Töchterlein
Ein Anbick so berückend
Saß dort im hellen Sonnenschein
Den Knochenmann verzückend
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
So stand er da und war entbrannt
Liebkoste sie mit Blicken
Und da beschloss er kurzerhand
Den Vogel auszuschicken
So flog er hin zur Nymphenfrau
Um vor ihr anzuschlagen
Und ihr sein Werben in der Au
Zart lockend anzutragen
Die Nymphe saß am Uferrand
So schön, er war geblendet
Sie hielt das Vöglein in der Hnad
Wer hat dich mir gesendet?
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Er war so scheu und doch, er wollt's
Er musste sich ihr zeigen
So trat er aus dem Unterholz
Begann, sich zu verneigen
Das Vögelchen noch in der Hand
So tauchte sie ins Dunkel
Flink wie ein Fisch und sie verschwand
Es blieb nur Wellenfunkeln
Er stand im Morgensonnenschein
In Trauer tief versunken
Nun war er wieder ganz allein
Das Vöglein war ertrunken
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Fallalala fallalala, so sang es in seiner Brust
Er war ein hohler Knochenkasten
Mit Lederhaut bespannt
Er konnte noch so gründlich tasten
Sich drin kein Vöglein fand