Wagner: Götterdämmerung, WWV 86D / Act 3 - Starke Scheite schichtet mir dort
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📜 Lyrics
Starke Scheite
Schichtet mir dort
Am Rande des Rheins zuhauf
Hoch und hell
Lodre die Glut
Die den edlen Leib
Des hehresten Helden verzehrt
Sein Ross führet daher
Dass mit mir dem Recken es folge
Denn des Helden heiligste
Ehre zu teilen
Verlangt mein eigener Leib
Vollbringt Brünnhildes Wunsch
Wie Sonne lauter
Strahlt mir sein Licht
Der Reinste war er
Der mich verriet
Die Gattin trügend
Treu dem Freunde
Von der eignen Trauten
Einzig ihm teuer
Schied er sich durch sein Schwert
Echter als er
Schwur keiner Eide
Treuer als er
Hielt keiner Verträge
Lautrer als er
Liebte kein andrer
Und doch, alle Eide
Alle Verträge
Die treueste Liebe
Trog keiner wie er
Wisst ihr, wie das ward?
O ihr, der Eide
Heilige Hüter
Lenkt euren Blick
Auf mein blühendes Leid
Erschaut eure ewige Schuld
Meine Klage hör
Du hehrster Gott
Durch seine tapferste Tat
Dir so tauglich erwünscht
Weihtest du den
Der sie gewirkt
Dem Fluche, dem du verfieles
Mich musste
Der Reinste verraten
Dass wissend würde ein Weib
Weiß ich nun, was dir frommt?
Alles, alles
Alles weiß ich
Alles ward mir nun frei
Auch deine Raben
Hör ich rauschen
Mit bang ersehnter Botschaft
Send ich die beiden nun heim
Ruhe, ruhe, du Gott
Schichtet mir dort
Am Rande des Rheins zuhauf
Hoch und hell
Lodre die Glut
Die den edlen Leib
Des hehresten Helden verzehrt
Sein Ross führet daher
Dass mit mir dem Recken es folge
Denn des Helden heiligste
Ehre zu teilen
Verlangt mein eigener Leib
Vollbringt Brünnhildes Wunsch
Wie Sonne lauter
Strahlt mir sein Licht
Der Reinste war er
Der mich verriet
Die Gattin trügend
Treu dem Freunde
Von der eignen Trauten
Einzig ihm teuer
Schied er sich durch sein Schwert
Echter als er
Schwur keiner Eide
Treuer als er
Hielt keiner Verträge
Lautrer als er
Liebte kein andrer
Und doch, alle Eide
Alle Verträge
Die treueste Liebe
Trog keiner wie er
Wisst ihr, wie das ward?
O ihr, der Eide
Heilige Hüter
Lenkt euren Blick
Auf mein blühendes Leid
Erschaut eure ewige Schuld
Meine Klage hör
Du hehrster Gott
Durch seine tapferste Tat
Dir so tauglich erwünscht
Weihtest du den
Der sie gewirkt
Dem Fluche, dem du verfieles
Mich musste
Der Reinste verraten
Dass wissend würde ein Weib
Weiß ich nun, was dir frommt?
Alles, alles
Alles weiß ich
Alles ward mir nun frei
Auch deine Raben
Hör ich rauschen
Mit bang ersehnter Botschaft
Send ich die beiden nun heim
Ruhe, ruhe, du Gott