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Du wolltest ein Stück Himmel

👤 Konstantin Wecker 🎼 Zweitausendundeins II ⏱️ 3:13
🎵 1365 characters
⏱️ 3:13 duration
🆔 ID: 22797245

📜 Lyrics

Wie viel Jahre hast du schon
An die Dunkelheit verschwendet?
Für die andern gab es Tag
Doch dich hätte er geblendet

Dieses Warten, diese Ängste
Und dann doch nur schlechter Schnee
Der kann niemand mehr erwärmen
Der tut nur noch höllisch weh

Und jetzt drückst du dir verzweifelt
Ein Stück Vene aus der Hand
Zwei Sekunden voller Licht
Und nichts andres hat Bestand

Und dann fällst du, ein paar Fremde
Heben dich noch einmal auf
Sie erkennen dein Gesicht
Und dann geben sie dich auf

Ach, ich kann dich gut verstehen
Immer hat man dir erzählt
Dass den Menschen statt der Seele
Nur Chemie zusammenhält

Und du wolltest ein Stück Himmel
Und bekamst kaum ein Stück Brot
Dafür jede Menge Sprüche
Besser bist du heute tot

Dabei wärst du doch so gerne
Endlich eigentlich geworden
Doch die Suche, wenn zur Sucht wird
Kann auch unerbittlich morden

Meistens trifft es nur die Zarten
Wer verhärtet, scheint zu siegen
Doch das weiß ich ganz genau
Du bleibst auch nicht lange liegen

Vielleicht war es nicht so schlecht
Auf diese Weise zu verschwinden
Dort, wo du dich jetzt befindest
Kannst du dich viel besser finden

Ach, ich kann dich gut verstehen
Immer hat man dir erzählt
Dass den Menschen statt der Seele
Nur Chemie zusammenhält

Und du wolltest ein Stück Himmel
Und bekamst kaum ein Stück Brot
Dafür jede Menge Sprüche
Besser bist du heute tot

⏱️ Synced Lyrics

[00:32.25] Wie viel Jahre hast du schon
[00:34.75] An die Dunkelheit verschwendet?
[00:37.17] Für die andern gab es Tag
[00:39.22] Doch dich hätte er geblendet
[00:41.51] Dieses Warten, diese Ängste
[00:43.71] Und dann doch nur schlechter Schnee
[00:45.84] Der kann niemand mehr erwärmen
[00:48.26] Der tut nur noch höllisch weh
[00:54.82] Und jetzt drückst du dir verzweifelt
[00:57.22] Ein Stück Vene aus der Hand
[00:59.63] Zwei Sekunden voller Licht
[01:01.51] Und nichts andres hat Bestand
[01:04.17] Und dann fällst du, ein paar Fremde
[01:06.22] Heben dich noch einmal auf
[01:08.13] Sie erkennen dein Gesicht
[01:10.23] Und dann geben sie dich auf
[01:16.78] Ach, ich kann dich gut verstehen
[01:19.15] Immer hat man dir erzählt
[01:21.30] Dass den Menschen statt der Seele
[01:23.34] Nur Chemie zusammenhält
[01:25.99] Und du wolltest ein Stück Himmel
[01:28.67] Und bekamst kaum ein Stück Brot
[01:30.78] Dafür jede Menge Sprüche
[01:32.78] Besser bist du heute tot
[01:37.37]
[01:39.42]
[02:00.00] Dabei wärst du doch so gerne
[02:02.33] Endlich eigentlich geworden
[02:04.77] Doch die Suche, wenn zur Sucht wird
[02:06.76] Kann auch unerbittlich morden
[02:09.16] Meistens trifft es nur die Zarten
[02:11.12] Wer verhärtet, scheint zu siegen
[02:13.34] Doch das weiß ich ganz genau
[02:15.22] Du bleibst auch nicht lange liegen
[02:21.63]
[02:26.67] Vielleicht war es nicht so schlecht
[02:28.71] Auf diese Weise zu verschwinden
[02:31.05] Dort, wo du dich jetzt befindest
[02:33.28] Kannst du dich viel besser finden
[02:39.43] Ach, ich kann dich gut verstehen
[02:42.09] Immer hat man dir erzählt
[02:43.85] Dass den Menschen statt der Seele
[02:46.26] Nur Chemie zusammenhält
[02:48.61] Und du wolltest ein Stück Himmel
[02:51.28] Und bekamst kaum ein Stück Brot
[02:53.47] Dafür jede Menge Sprüche
[02:55.29] Besser bist du heute tot
[02:59.51]

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