Die Entführung aus dem Serail, K. 384: Dritter Aufzug. Dialog: »Nun, Sklave! Erwartest du dein Urteil?« (Selim, Belmonte, Konstanze, Pedrillo, Osmin)
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📜 Lyrics
Nun, Sklave, erwartest du dein Urteil?
Ja, Bassa
Kühle deine Rache an mir
Ich erwarte alles
Du betrügst dich
Ich habe deinen Vater viel zu sehr verabscheut
Als dass ich je in seine Fußstapfen treten könnte
Nimm deine Freiheit, nimm Konstanzen
Segle in dein Vaterland
Berichte deinem Vater, dass du in meiner Gewalt warst, dass
Ich dich freigelassen habe, um ihm sagen zu können, es wäre
Ein weit größer Vergnügen, eine erlittene Ungerechtigkeit
Durch Wohltaten zu vergelten, als Laster mit Laster tilgen
Herr, du setzest mich in Erstaunen
Das glaub ich
Zieh damit hin und werde du wenigstens menschlicher als dein Vater
Herr, vergib
Ich schätzte bisher deine edle Seele, aber nun bewundere ich
Still
Ich wünsche für die Falschheit, so sie an mir begangen, dass
Sie es nie bereuen möchten, mein Herz ausgeschlagen zu haben
Herr, dürfen wir beide Unglückliche es auch wagen, um Gnade zu flehen?
Herr, beim Allah, keine Gnade
Er hat den Tod schon hundertmal verdient
Er mag ihn also in seinem Vaterlande suchen
Man begleite alle viere an das Schiff
Wie?
Meine Blonde soll er auch mitnehmen?
Alter, sind dir deine Augen nicht lieb?
Ich sorge besser für dich, als du denkst
Stift und Deutsch, ich möchte bersten
Beruhige dich
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen
Kann, den muss man sich vom Halse schaffen
Ja, Bassa
Kühle deine Rache an mir
Ich erwarte alles
Du betrügst dich
Ich habe deinen Vater viel zu sehr verabscheut
Als dass ich je in seine Fußstapfen treten könnte
Nimm deine Freiheit, nimm Konstanzen
Segle in dein Vaterland
Berichte deinem Vater, dass du in meiner Gewalt warst, dass
Ich dich freigelassen habe, um ihm sagen zu können, es wäre
Ein weit größer Vergnügen, eine erlittene Ungerechtigkeit
Durch Wohltaten zu vergelten, als Laster mit Laster tilgen
Herr, du setzest mich in Erstaunen
Das glaub ich
Zieh damit hin und werde du wenigstens menschlicher als dein Vater
Herr, vergib
Ich schätzte bisher deine edle Seele, aber nun bewundere ich
Still
Ich wünsche für die Falschheit, so sie an mir begangen, dass
Sie es nie bereuen möchten, mein Herz ausgeschlagen zu haben
Herr, dürfen wir beide Unglückliche es auch wagen, um Gnade zu flehen?
Herr, beim Allah, keine Gnade
Er hat den Tod schon hundertmal verdient
Er mag ihn also in seinem Vaterlande suchen
Man begleite alle viere an das Schiff
Wie?
Meine Blonde soll er auch mitnehmen?
Alter, sind dir deine Augen nicht lieb?
Ich sorge besser für dich, als du denkst
Stift und Deutsch, ich möchte bersten
Beruhige dich
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen
Kann, den muss man sich vom Halse schaffen