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Das Märchen Vom Wildfang-Windfang (Schlüpftanz)

👤 ASP 🎼 Maskenhaft ⏱️ 5:28
🎵 1343 characters
⏱️ 5:28 duration
🆔 ID: 2469299

📜 Lyrics

Kaum aus dem Kokon erbrochen
Tanzt das Puppenwesen schon
Biegt und wiegt die weichen Knochen
Bringt sie flink in Position

Es zieht weiße Nabelschnüre
Aus dem seidenen Nestchen nach
So, als ob es gar nichts spüre
Löst es sich vom Schlafgemach

In sich und im Tanz versunken
Nektartropfen aufgeleckt
Sich am eigenen Saft betrunken
Der wie Milch und Honig schmeckt

Sieh die braunen Äuglein blicken
Aufgerichtet, keck und schön
Steht's, um Hitze auszuschicken
Und beginnt sich schnell zu drehen

Der Schlaf war lang, der Schlaf war tief
Der Traum erschüttert bis ins Mark
Nun wacht es auf, ist endlich frei
Das Wesen fühlt so intensiv
Der Drang zum Tanz war viel zu stark
Ein Reigen wie ein Freudenschrei

Wildfang
Mein Windfang

Sieh es glühen und nicht frieren
Dabei ist es beinah nackt
Lauscht dem eigenen Pulsieren
Tanzt nach dem leibeigenen Takt

Schöpft den Nachtwind mit den Händen
Schenkt ihn dann der Welt zurück
Niemals kann es sich verschwenden
Lebt so ganz im Augenblick

Sieh das Puppenwesen schweben
Leicht wie ein gehauchter Kuss
Pures, makelloses Leben
Weil es tanzen kann und muss

Nicht die Wildheit abgeschliffen
Tanzt es einen Morgen lang
Nie war es so sehr ergriffen
Nun ist es der Winde Fang

Da verhärten sich die Glieder
Tag und Nacht als Stroboskop
Fühler waren es immer wieder
Die der Sturm gen Himmel hob

⏱️ Synced Lyrics

[00:08.73] Kaum aus dem Kokon erbrochen
[00:11.57] Tanzt das Puppenwesen schon
[00:15.48] Biegt und wiegt die weichen Knochen
[00:19.00] Bringt sie flink in Position
[00:22.64] Es zieht weiße Nabelschnüre
[00:26.60] Aus dem seidenen Nestchen nach
[00:30.47] So, als ob es gar nichts spüre
[00:35.56] Löst es sich vom Schlafgemach
[00:52.77] In sich und im Tanz versunken
[00:56.47] Nektartropfen aufgeleckt
[01:00.03] Sich am eigenen Saft betrunken
[01:03.90] Der wie Milch und Honig schmeckt
[01:07.33] Sieh die braunen Äuglein blicken
[01:11.90] Aufgerichtet, keck und schön
[01:14.82] Steht's, um Hitze auszuschicken
[01:18.83] Und beginnt sich schnell zu drehen
[01:22.44] Der Schlaf war lang, der Schlaf war tief
[01:26.74] Der Traum erschüttert bis ins Mark
[01:30.51] Nun wacht es auf, ist endlich frei
[01:37.66] Das Wesen fühlt so intensiv
[01:41.98] Der Drang zum Tanz war viel zu stark
[01:45.56] Ein Reigen wie ein Freudenschrei
[01:52.69] Wildfang
[01:53.97] Mein Windfang
[02:23.05] Sieh es glühen und nicht frieren
[02:26.58] Dabei ist es beinah nackt
[02:30.54] Lauscht dem eigenen Pulsieren
[02:34.12] Tanzt nach dem leibeigenen Takt
[02:37.92] Schöpft den Nachtwind mit den Händen
[02:41.98] Schenkt ihn dann der Welt zurück
[02:45.37] Niemals kann es sich verschwenden
[02:49.34] Lebt so ganz im Augenblick
[03:54.76] Sieh das Puppenwesen schweben
[03:56.95] Leicht wie ein gehauchter Kuss
[04:00.54] Pures, makelloses Leben
[04:04.20] Weil es tanzen kann und muss
[04:08.46] Nicht die Wildheit abgeschliffen
[04:12.71] Tanzt es einen Morgen lang
[04:15.67] Nie war es so sehr ergriffen
[04:19.54] Nun ist es der Winde Fang
[04:22.98] Da verhärten sich die Glieder
[04:26.81] Tag und Nacht als Stroboskop
[04:30.35] Fühler waren es immer wieder
[04:34.22] Die der Sturm gen Himmel hob
[04:38.91]

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