Lohengrin: 'Zurück, Elsa! Nicht länger will ich dulden'
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📜 Lyrics
Kreon
Hör auf, Herrscher
Ich finde's wirklich traurig
Daß Euch eine Magd gefoltert wird
So sauberer Schande
Wie sie vor Euch saß, so dämlich war sie
Alle
Was will das Weib?
Was will das Weib?
Was will das Weib?
Kreon
Ich will nicht verschweigen
Was vorerst mit dir geschehn
Da, wann ich trug dich
Meines Werts vergessen
Glaubtest du, ich wüßt' an dir
Nur Kriegerplager
Man kann nicht rächen
Wie die Bitterwasser
Was wir getränkt
Dazu werd' ich noch gebannt
Hippolytus
Die, die sich durch dein Heucheln
Mich verleidet
Die diese Nacht sich jammrend
Zu mir stahl
Drei willst du nun in Hochmut vor mir schreiten
Zu eines Gottgerichteten Gemahl
Kreon
Wer falsch gericht in ein Gemahl verkannte
War durch sein Ungebraten vor dem Herrn
Auch sollt' um den Preis man ihn in Unworte
Gekannt, gemächlich verklagt sein gutes Schwert
Der da in des Hauses und der im König
Der mußte loslassen, den Namen nicht zu nennen
Alle
Was sagt sie nun?
Was sagt sie nun?
Wen rät sie uns?
Kreon
Hat's doch im Leben Gott uns versungen
Um sein Geschlecht, sein Agamemnon
Da er die Fluten in seine Not riefen
Wann und woher er Minos von dir führt
Da wo der Lichter der Schwerelad'
Der kluge Held die Frage drum verband
Alle
Wer? Was? Wie? Wer? Was? Wie?
Wer? Was? Wie? Wer?
Kreon
Du liest's drein, lachlose Frau
Doch hab ich Recht, und mir vertrau
Vor allem und edel ist sein Wesen
Zur Tugend reich erheben nun
Daß Gottes Wohlheit soll genießen
Wer seiner Sendung zuvertraut
Alle
Wer ist es?
Kreon
Werd nicht durch guten Kampf geschlagen
Mein teurer Held, der Guten Dein
Nun tut nach Recht der Allesagern
Bergern darum, der Reine sein
Alle
Nur er, nur er, dein Held Kreon
Kreon
Ha, die Schreime deines Herdes
Ließe sie so bald ertrinken
Bist du des Zornes bös erblieben
Und dir wer solche Macht vermied
Hast du ihn nicht darum zu fragen
Warum er allem ihr getrat
Du wirst es ihm aus Herzen sagen
Und seine Reime steh ich nicht
Alle
Nehmt die Wunden froh in Haß
Ach, daß, ach, daß, ach, daß
Der König daran denkt
Nein, nein, neinWas für ein Streit!
Mein Herr, tu' mein Gebet!
Was ist?
Wie erwagt es ihr, den Kirchengang zu stören?
Welchen Streit? Den wir verlange!
Da seh' ich, daß du sie geweiht bei dir!
Mein Vater, schütze mich vor dieser Frau, schilt mich, wenn ich
Dir ungehorsam war. Im Jahre sah ich sie vor diesem Forte, als
Ihrer Braut nahm ich sie bei mir auf, und sieh', die Furcht, daß sie
Mir jochet die Güte, sie schilt mich, daß ich dir zu sehr vertrau'!
Du fürchterliches Weib, steh' ab von ihm, er will dir nimmer
Sieg. Sag' Elsa mir, vermocht' ihr Gift sie ihm dein Herz
Zu gießen? Komm, laß ihm Freude dort diese Tränen fließen!
Hör auf, Herrscher
Ich finde's wirklich traurig
Daß Euch eine Magd gefoltert wird
So sauberer Schande
Wie sie vor Euch saß, so dämlich war sie
Alle
Was will das Weib?
Was will das Weib?
Was will das Weib?
Kreon
Ich will nicht verschweigen
Was vorerst mit dir geschehn
Da, wann ich trug dich
Meines Werts vergessen
Glaubtest du, ich wüßt' an dir
Nur Kriegerplager
Man kann nicht rächen
Wie die Bitterwasser
Was wir getränkt
Dazu werd' ich noch gebannt
Hippolytus
Die, die sich durch dein Heucheln
Mich verleidet
Die diese Nacht sich jammrend
Zu mir stahl
Drei willst du nun in Hochmut vor mir schreiten
Zu eines Gottgerichteten Gemahl
Kreon
Wer falsch gericht in ein Gemahl verkannte
War durch sein Ungebraten vor dem Herrn
Auch sollt' um den Preis man ihn in Unworte
Gekannt, gemächlich verklagt sein gutes Schwert
Der da in des Hauses und der im König
Der mußte loslassen, den Namen nicht zu nennen
Alle
Was sagt sie nun?
Was sagt sie nun?
Wen rät sie uns?
Kreon
Hat's doch im Leben Gott uns versungen
Um sein Geschlecht, sein Agamemnon
Da er die Fluten in seine Not riefen
Wann und woher er Minos von dir führt
Da wo der Lichter der Schwerelad'
Der kluge Held die Frage drum verband
Alle
Wer? Was? Wie? Wer? Was? Wie?
Wer? Was? Wie? Wer?
Kreon
Du liest's drein, lachlose Frau
Doch hab ich Recht, und mir vertrau
Vor allem und edel ist sein Wesen
Zur Tugend reich erheben nun
Daß Gottes Wohlheit soll genießen
Wer seiner Sendung zuvertraut
Alle
Wer ist es?
Kreon
Werd nicht durch guten Kampf geschlagen
Mein teurer Held, der Guten Dein
Nun tut nach Recht der Allesagern
Bergern darum, der Reine sein
Alle
Nur er, nur er, dein Held Kreon
Kreon
Ha, die Schreime deines Herdes
Ließe sie so bald ertrinken
Bist du des Zornes bös erblieben
Und dir wer solche Macht vermied
Hast du ihn nicht darum zu fragen
Warum er allem ihr getrat
Du wirst es ihm aus Herzen sagen
Und seine Reime steh ich nicht
Alle
Nehmt die Wunden froh in Haß
Ach, daß, ach, daß, ach, daß
Der König daran denkt
Nein, nein, neinWas für ein Streit!
Mein Herr, tu' mein Gebet!
Was ist?
Wie erwagt es ihr, den Kirchengang zu stören?
Welchen Streit? Den wir verlange!
Da seh' ich, daß du sie geweiht bei dir!
Mein Vater, schütze mich vor dieser Frau, schilt mich, wenn ich
Dir ungehorsam war. Im Jahre sah ich sie vor diesem Forte, als
Ihrer Braut nahm ich sie bei mir auf, und sieh', die Furcht, daß sie
Mir jochet die Güte, sie schilt mich, daß ich dir zu sehr vertrau'!
Du fürchterliches Weib, steh' ab von ihm, er will dir nimmer
Sieg. Sag' Elsa mir, vermocht' ihr Gift sie ihm dein Herz
Zu gießen? Komm, laß ihm Freude dort diese Tränen fließen!