Die Walküre - Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" / Erster Aufzug -"Der Männer Sippe saß hier im Saal"
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📜 Lyrics
Der Männer Sippe saß im Saal
Von Hunding zur Hochzeit geladen
Er freit' ein Weib, das ungefragt
Schechem schenkten zur Frau
Traurig saß ich, während sie tranken
Ein Fremder trat heran
Ein Greis in grauem Gewand
Tief hing ihm der Hut
Der deckt' ihm der Augen eines
Doch des andren Strahl
Angst schuf es allen
Traf die Männer sein mächtiges Drach
Ihr allein nickte das Auge
Süß sehenden Haar
Tränen und Trost zu Gar
Auf mich blickt' er und blitzte auf jene
Als sein Schwert in Händen er schwang
Das stieß er nun in der Gesche Stamm
Bis zum Hoft haftet es drin
Im Salte der Stahl gezähmt
Der aus dem Stamm es zog
Der Männer alle so kühn sich mühten
Die Wehr sich keiner gewann
Gäste kamen und Gäste gingen
Die Stärksten zogen am Stahl
Keinen Zoll entwich er dem Stahl
Dort haftet schweigend das Schwert
Da wußt' ich, wer der war
Der mich kraftvoll begrüßt
Ich wußt' auch, wem allein
Im Stand das Schwert er bestach
Da fuhr ich hinher und bat den Freund
Über aus Freude zur Angst und Frau
Was ich gelitten in grimmigem Leid
Was ewig geschmerzt in Schande und Schmach
So suchte Rache, zog mir nun alles
Verjagt' höchlich, was je ich verlor
Was je ich geweint, wer mir gewonnen
Nehmt mich der Helden Freund
Und zieht den Stahl mein ein!
Von Hunding zur Hochzeit geladen
Er freit' ein Weib, das ungefragt
Schechem schenkten zur Frau
Traurig saß ich, während sie tranken
Ein Fremder trat heran
Ein Greis in grauem Gewand
Tief hing ihm der Hut
Der deckt' ihm der Augen eines
Doch des andren Strahl
Angst schuf es allen
Traf die Männer sein mächtiges Drach
Ihr allein nickte das Auge
Süß sehenden Haar
Tränen und Trost zu Gar
Auf mich blickt' er und blitzte auf jene
Als sein Schwert in Händen er schwang
Das stieß er nun in der Gesche Stamm
Bis zum Hoft haftet es drin
Im Salte der Stahl gezähmt
Der aus dem Stamm es zog
Der Männer alle so kühn sich mühten
Die Wehr sich keiner gewann
Gäste kamen und Gäste gingen
Die Stärksten zogen am Stahl
Keinen Zoll entwich er dem Stahl
Dort haftet schweigend das Schwert
Da wußt' ich, wer der war
Der mich kraftvoll begrüßt
Ich wußt' auch, wem allein
Im Stand das Schwert er bestach
Da fuhr ich hinher und bat den Freund
Über aus Freude zur Angst und Frau
Was ich gelitten in grimmigem Leid
Was ewig geschmerzt in Schande und Schmach
So suchte Rache, zog mir nun alles
Verjagt' höchlich, was je ich verlor
Was je ich geweint, wer mir gewonnen
Nehmt mich der Helden Freund
Und zieht den Stahl mein ein!