Wagner: Die Walküre - Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" / Dritter Aufzug - "Schützt mich und helft in höchster Not"
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📜 Lyrics
Schützt mich, schützt mich, o höh'rer Himmel, höchster Gott!
Was schilt ihr so still?
Woher kommt der Not?
Erst dem Alten ich und bin verfolgt
Mutter!
Vater!
Helft mir nach!
O Lieben!
Schaffe uns Beide!
Hört, wie er fleht: Helft uns beide!
O Schwestern, späht auf des Wilden Spitze!
Schaut, der Morgen und all Vater naht!
Wehret!
Sehet ihr ihn schon?
Gewittersturm naht von Nord
Ein stärklich Gewölk staut sich dort auf
Ihr habet Recht: Es ein heiliges Oss'!
Der wilde Jüngling führet die Jagd
Er naht, er naht, er naht!
Schützt mich, Schwestern!
Wahret des Feindes!
Was ist, in der Eile?
Hirrt mich in Eile!
Sieglinde ist es, Siegmunds Schwester und Braut
Gegen die Wälsungen wütet Wutan im Grimm
Des Bruders holde Brünnhilde heut entziehen der Sieg
Doch Siegmund schütz' ich mit meinem Schild
Trotzel dem Gott, der traf ihn da selben mit'm Speer
Siegmund fiel, doch ich floh ferne der Frau
Sie zu retten, eilte ich zu euch
Um mich banne auch ihr bergen vor dem strafenden Streich
Er rettet!
Schwestern, was tust du?
Wehret dem Übel, das Wälsungen grüße euch nunmehr in diesem Lande
Woher kommt das fiese Oss', das Eichelohr?
Nicht den Segels von Norden herab wabert Stahl in wildem Geschwung
Kein Weh!
Nur Freude hat das Ross!
Friedlich schaff' es nach Haus
Wehe dem Armen, wenn Notan sie trifft!
Den Wälsungen alle, droht der Verdammnis, weg hier!
O leiht mir von euch das leichteste Ross
Das fliegt die Frau himmelpfort
Doch nun fliehst du dem blossem Gegner
Rossweißer, Schwestern, leihe mir deinen Renner!
O Weihvater, flohen wir gegen der Nähe?
Sei mir gehöre!
Dein Vater geborch' ich
Bring mir der Gierende, gönn mir ein Ross!
Schwestrein, der Siegrunde, siegt in Angst und sei mir treu
Wie traut ich euch an?
Traut macht dich Traurige mein Ross
Was schilt ihr so still?
Woher kommt der Not?
Erst dem Alten ich und bin verfolgt
Mutter!
Vater!
Helft mir nach!
O Lieben!
Schaffe uns Beide!
Hört, wie er fleht: Helft uns beide!
O Schwestern, späht auf des Wilden Spitze!
Schaut, der Morgen und all Vater naht!
Wehret!
Sehet ihr ihn schon?
Gewittersturm naht von Nord
Ein stärklich Gewölk staut sich dort auf
Ihr habet Recht: Es ein heiliges Oss'!
Der wilde Jüngling führet die Jagd
Er naht, er naht, er naht!
Schützt mich, Schwestern!
Wahret des Feindes!
Was ist, in der Eile?
Hirrt mich in Eile!
Sieglinde ist es, Siegmunds Schwester und Braut
Gegen die Wälsungen wütet Wutan im Grimm
Des Bruders holde Brünnhilde heut entziehen der Sieg
Doch Siegmund schütz' ich mit meinem Schild
Trotzel dem Gott, der traf ihn da selben mit'm Speer
Siegmund fiel, doch ich floh ferne der Frau
Sie zu retten, eilte ich zu euch
Um mich banne auch ihr bergen vor dem strafenden Streich
Er rettet!
Schwestern, was tust du?
Wehret dem Übel, das Wälsungen grüße euch nunmehr in diesem Lande
Woher kommt das fiese Oss', das Eichelohr?
Nicht den Segels von Norden herab wabert Stahl in wildem Geschwung
Kein Weh!
Nur Freude hat das Ross!
Friedlich schaff' es nach Haus
Wehe dem Armen, wenn Notan sie trifft!
Den Wälsungen alle, droht der Verdammnis, weg hier!
O leiht mir von euch das leichteste Ross
Das fliegt die Frau himmelpfort
Doch nun fliehst du dem blossem Gegner
Rossweißer, Schwestern, leihe mir deinen Renner!
O Weihvater, flohen wir gegen der Nähe?
Sei mir gehöre!
Dein Vater geborch' ich
Bring mir der Gierende, gönn mir ein Ross!
Schwestrein, der Siegrunde, siegt in Angst und sei mir treu
Wie traut ich euch an?
Traut macht dich Traurige mein Ross