Der Zwerg, D. 771
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📜 Lyrics
Im trüben Licht verschwinden schon die Berge
Es schwebt das Schiff auf glatten Meereswellen
Worauf die Königin mit ihren Zwergen
Sie schaut empor zum hoch gewölbten Bogen, hinauf zur
Lichtdurchwirkten blauen Ferne, die mit
Der Milch des Himmels blass durchzogen
"Nun, wie habt ihr mir gelogen, noch ihr Sterne?" So ruft sie aus
"Bald werd ich nun entschwinden
Ihr sagt es mir
Doch sterb ich wahrlich gerne." Da tritt der Zwerg zur Königin
Hat in der Hand eine Heizspur von roter Seide und weint und weint
Er folgt schnell vor gramme Reden, vor Gram eben
Er spricht: "Du selbst bist schuld an diesem
Leide, weil um den König du mich hast verlassen
Jetzt fängt dein Scherben einzig mehr nach Freude
Einzig mehr nach Freude
Zwar werd ich ewiglich mich selber hassen, werd ihr mit dieser
Hand den Tod gegeben." Doch muss zum frühen Grab du nur erblassen
Sie legt die Hand aufs Herz von jungen Leben
Und aus dem Bauch, die schweren Tränen rinnen
Dass sie zum Himmel betend will erheben
"Mögtst du nicht Schmerz durch meinen Tod gewinnen", sie sagt's
Da küsst der Zwerg die bleichen Wangen
Drauf also bald vergehen ihr die Sünden
Der Zwerg schaut an, die Frau vor Tod gefahren
Er senkt sie tief ins Meer mit eignen Händen
Ihm brennt nach ihr das Herz so voll Verlangen
Ihm brennt nach ihr das Herz so voll Verlangen
So voll Verlangen
An deiner Küste wird er je mehr landen
Es schwebt das Schiff auf glatten Meereswellen
Worauf die Königin mit ihren Zwergen
Sie schaut empor zum hoch gewölbten Bogen, hinauf zur
Lichtdurchwirkten blauen Ferne, die mit
Der Milch des Himmels blass durchzogen
"Nun, wie habt ihr mir gelogen, noch ihr Sterne?" So ruft sie aus
"Bald werd ich nun entschwinden
Ihr sagt es mir
Doch sterb ich wahrlich gerne." Da tritt der Zwerg zur Königin
Hat in der Hand eine Heizspur von roter Seide und weint und weint
Er folgt schnell vor gramme Reden, vor Gram eben
Er spricht: "Du selbst bist schuld an diesem
Leide, weil um den König du mich hast verlassen
Jetzt fängt dein Scherben einzig mehr nach Freude
Einzig mehr nach Freude
Zwar werd ich ewiglich mich selber hassen, werd ihr mit dieser
Hand den Tod gegeben." Doch muss zum frühen Grab du nur erblassen
Sie legt die Hand aufs Herz von jungen Leben
Und aus dem Bauch, die schweren Tränen rinnen
Dass sie zum Himmel betend will erheben
"Mögtst du nicht Schmerz durch meinen Tod gewinnen", sie sagt's
Da küsst der Zwerg die bleichen Wangen
Drauf also bald vergehen ihr die Sünden
Der Zwerg schaut an, die Frau vor Tod gefahren
Er senkt sie tief ins Meer mit eignen Händen
Ihm brennt nach ihr das Herz so voll Verlangen
Ihm brennt nach ihr das Herz so voll Verlangen
So voll Verlangen
An deiner Küste wird er je mehr landen