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All die sturmfesten Himmelhunde

👤 Reinhard Mey 🎼 Lieder der 80er Jahre ⏱️ 4:28
🎵 2469 characters
⏱️ 4:28 duration
🆔 ID: 2930373

📜 Lyrics

Einer von den düsteren Novembertagen
Wo Nebel wie Watte das Land überzieht
Wo Spatzen nicht mal mehr zu Fuß zu geh'n wagen
Der Radarlotse seinen Schirm kaum noch sieht
Mit Müh' und Not hab' ich noch die Kantinentür gefunden
Ich döse vor mich hin, und manchmal nick' ich auch kurz ein
Der Kaffee dünn, und dick die Sicht und so vergeh'n die Stunden
Da plötzlich fliegt die Tür auf, und da kommen sie herein

All die sturmfesten Himmelhunde
Verschwägert mit allem, was Flügel hat
Jeder in dieser Runde
Hat von seiner Sternstunde
Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt

Gelächter, Pfiffe, dröhnende Dielenbretter
Vom Stühlerücken und von den schweren Schuh'n
Geschirrklirren und einer ruft: "So ein Sauwetter!"
Das war Lilienthal – da gibt es kein Vertun
Kasakov, Blériot, Lindbergh – vertraute Gesichter
Und der mit dem roten Schal, das muss von Richthofen sein
Gleich neben ihm Antoine de St. Exupéry, der Dichter
Und nach und nach fall'n mir die and'ren Namen auch ein

All die sturmfesten Himmelhunde
Verschwägert mit allem, was Flügel hat
Jeder in dieser Runde
Hat von seiner Sternstunde
Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt

Da, zwischen den Brüdern Wright – wie heißt der grade?
Der flog die Luftbrücke – Halvorsen, na klar!
Der warf aus dem Cockpit für uns Schokolade
Wenn er im Endanflug auf Tempelhof war
Grad' erzählt St. Exupéry, dass ihm vor ein'gen Jahren
Beim letzten Flug der kleine Prinz wiederbegegnet ist
Und alle plaudern, als ob sie immer eine Familie waren
Verziehen sind Feindseligkeiten, vergessen jeder Zwist

All die sturmfesten Himmelhunde
Verschwägert mit allem, was Flügel hat
Jeder in dieser Runde
Hat von seiner Sternstunde
Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt

Geräuschvoll ordnen sie Flugpläne und Karten
Und geh'n in den düsteren Abend hinaus
Ich hör' sie nacheinander ins Dunkel starten
Und dröhnend und donnernd zieh'n sie übers Haus
Die Tische sind verwaist, wo sie grad' noch versammelt waren
Ein Blick nach draußen, doch die Fenster sind vom Nebel blind
Und weder Turm noch Anflugradar haben je erfahren
Woher sie kamen und wohin sie geflogen sind!

All die sturmfesten Himmelhunde
Verschwägert mit allem, was Flügel hat
Jeder in dieser Runde
Hat von seiner Sternstunde
Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt

All die sturmfesten Himmelhunde
Verschwägert mit allem, was Flügel hat
Jeder in dieser Runde
Hat von seiner Sternstunde
Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt

⏱️ Synced Lyrics

[00:08.67] Einer von den düsteren Novembertagen
[00:12.58] Wo Nebel wie Watte das Land überzieht
[00:16.32] Wo Spatzen nicht mal mehr zu Fuß zu geh'n wagen
[00:20.28] Der Radarlotse seinen Schirm kaum noch sieht
[00:24.30] Mit Müh' und Not hab' ich noch die Kantinentür gefunden
[00:28.25] Ich döse vor mich hin, und manchmal nick' ich auch kurz ein
[00:32.25] Der Kaffee dünn, und dick die Sicht und so vergeh'n die Stunden
[00:36.46] Da plötzlich fliegt die Tür auf, und da kommen sie herein
[00:44.37] All die sturmfesten Himmelhunde
[00:48.08] Verschwägert mit allem, was Flügel hat
[00:52.95] Jeder in dieser Runde
[00:55.47] Hat von seiner Sternstunde
[00:57.48] Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt
[01:04.98] Gelächter, Pfiffe, dröhnende Dielenbretter
[01:08.74] Vom Stühlerücken und von den schweren Schuh'n
[01:12.84] Geschirrklirren und einer ruft: "So ein Sauwetter!"
[01:16.89] Das war Lilienthal – da gibt es kein Vertun
[01:20.36] Kasakov, Blériot, Lindbergh – vertraute Gesichter
[01:24.42] Und der mit dem roten Schal, das muss von Richthofen sein
[01:28.58] Gleich neben ihm Antoine de St. Exupéry, der Dichter
[01:33.32] Und nach und nach fall'n mir die and'ren Namen auch ein
[01:40.36] All die sturmfesten Himmelhunde
[01:44.41] Verschwägert mit allem, was Flügel hat
[01:49.47] Jeder in dieser Runde
[01:52.84] Hat von seiner Sternstunde
[01:54.07] Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt
[02:01.16] Da, zwischen den Brüdern Wright – wie heißt der grade?
[02:04.91] Der flog die Luftbrücke – Halvorsen, na klar!
[02:08.59] Der warf aus dem Cockpit für uns Schokolade
[02:12.64] Wenn er im Endanflug auf Tempelhof war
[02:17.13] Grad' erzählt St. Exupéry, dass ihm vor ein'gen Jahren
[02:20.77] Beim letzten Flug der kleine Prinz wiederbegegnet ist
[02:25.32] Und alle plaudern, als ob sie immer eine Familie waren
[02:29.54] Verziehen sind Feindseligkeiten, vergessen jeder Zwist
[02:36.84] All die sturmfesten Himmelhunde
[02:41.03] Verschwägert mit allem, was Flügel hat
[02:44.69] Jeder in dieser Runde
[02:47.79] Hat von seiner Sternstunde
[02:49.79] Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt
[02:57.06] Geräuschvoll ordnen sie Flugpläne und Karten
[03:00.97] Und geh'n in den düsteren Abend hinaus
[03:04.73] Ich hör' sie nacheinander ins Dunkel starten
[03:08.95] Und dröhnend und donnernd zieh'n sie übers Haus
[03:13.44] Die Tische sind verwaist, wo sie grad' noch versammelt waren
[03:17.53] Ein Blick nach draußen, doch die Fenster sind vom Nebel blind
[03:21.67] Und weder Turm noch Anflugradar haben je erfahren
[03:26.98] Woher sie kamen und wohin sie geflogen sind!
[03:35.61] All die sturmfesten Himmelhunde
[03:39.94] Verschwägert mit allem, was Flügel hat
[03:44.01] Jeder in dieser Runde
[03:47.28] Hat von seiner Sternstunde
[03:49.27] Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt
[03:54.27] All die sturmfesten Himmelhunde
[03:59.78] Verschwägert mit allem, was Flügel hat
[04:03.23] Jeder in dieser Runde
[04:06.50] Hat von seiner Sternstunde
[04:08.53] Im Buch der Geschichte sein eigenes Blatt
[04:22.71]

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