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Die Zeit des Gauklers ist vorbei

👤 Reinhard Mey 🎼 Starportrait 2: Welch ein Geschenk ist ein Lied ⏱️ 3:31
🎵 1305 characters
⏱️ 3:31 duration
🆔 ID: 2931373

📜 Lyrics

Die Zeit des Gauklers ist vorbei
Verklungen seine Schönfärberei
Verstummt die Laute, die der Musikant
Noch in den Händen hält
Der Tisch verwaist, die Gläser leer
Das Fest ist aus, es bleibt nichts mehr
Als abzugehen; man sagt, der Narr
Ist traurig, wenn der Vorhang fällt

Und das Fest, das wir endlos wähnen
Hat doch, wie alles, seinen Schluss
Keine Worte, keine Tränen
Alles kommt, wie es wohl kommen muss

Das Feuer, fast herabgebrannt
Malt flackernd Schatten an die Wand
Schon steht der Morgen vor dem Fenster
Noch vom heißen Atem blind
Vom Wein sind Kopf und Zunge schwer
Kein Lärm und keine Späße mehr
Nun zieht die Stille in das Haus
Wo wir fröhlich gewesen sind

Und das Fest, das wir endlos wähnen
Hat doch, wie alles, seinen Schluss
Keine Worte, keine Tränen
Alles kommt, wie es wohl kommen muss

Leb wohl, der Abschied ist gemacht
Die Zeit des Gauklers ist vollbracht
Denk an mich ohne Bitternis
Wenn ich mein Instrument jetzt niederleg'
Hab' vieles falsch gemacht, gewiss
Wenn du vergessen kannst, vergiss
Dann werd' ich morgen nicht mehr sein
Als nur ein Stein auf deinem Weg

Und das Fest, das wir endlos wähnen
Hat doch, wie alles, seinen Schluss
Keine Worte, keine Tränen
Alles kommt, wie es wohl kommen muss
Keine Worte, keine Tränen
Alles kommt, wie es wohl kommen muss

⏱️ Synced Lyrics

[00:20.25] Die Zeit des Gauklers ist vorbei
[00:24.70] Verklungen seine Schönfärberei
[00:30.16] Verstummt die Laute, die der Musikant
[00:33.70] Noch in den Händen hält
[00:39.20] Der Tisch verwaist, die Gläser leer
[00:43.66] Das Fest ist aus, es bleibt nichts mehr
[00:49.18] Als abzugehen; man sagt, der Narr
[00:51.87] Ist traurig, wenn der Vorhang fällt
[00:59.92] Und das Fest, das wir endlos wähnen
[01:05.32] Hat doch, wie alles, seinen Schluss
[01:09.87] Keine Worte, keine Tränen
[01:14.36] Alles kommt, wie es wohl kommen muss
[01:32.44] Das Feuer, fast herabgebrannt
[01:39.66] Malt flackernd Schatten an die Wand
[01:45.01] Schon steht der Morgen vor dem Fenster
[01:48.66] Noch vom heißen Atem blind
[01:53.28] Vom Wein sind Kopf und Zunge schwer
[01:58.66] Kein Lärm und keine Späße mehr
[02:03.15] Nun zieht die Stille in das Haus
[02:06.73] Wo wir fröhlich gewesen sind
[02:12.14] Und das Fest, das wir endlos wähnen
[02:19.30] Hat doch, wie alles, seinen Schluss
[02:23.88] Keine Worte, keine Tränen
[02:28.45] Alles kommt, wie es wohl kommen muss
[02:45.59] Leb wohl, der Abschied ist gemacht
[02:52.73] Die Zeit des Gauklers ist vollbracht
[02:58.18] Denk an mich ohne Bitternis
[03:00.81] Wenn ich mein Instrument jetzt niederleg'
[03:06.36] Hab' vieles falsch gemacht, gewiss
[03:10.85] Wenn du vergessen kannst, vergiss
[03:16.26] Dann werd' ich morgen nicht mehr sein
[03:18.92] Als nur ein Stein auf deinem Weg
[03:26.15] Und das Fest, das wir endlos wähnen
[03:31.53] Hat doch, wie alles, seinen Schluss
[03:36.12] Keine Worte, keine Tränen
[03:40.64] Alles kommt, wie es wohl kommen muss
[03:46.00] Keine Worte, keine Tränen
[04:01.30] Alles kommt, wie es wohl kommen muss
[04:08.61]

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