Die Zauberflöte, K. 620 / Erster Aufzug: "Zum Ziele führt dich diese Bahn"
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📜 Lyrics
Zum Ziele führt dich dieser Weg; doch musst du kämpfen endlich siegen
Drum höre unsre Lehre an; sei standhaft, duldsam und verschwiegen
Ihr holden Knaben, sagt mir an ob ich Pamina retten kann?
Ist uns zu tun, steh uns dich an; sei
Standhaft, duldsam und verschwiegen
Bedenken ist gut; sei ein Mann!
Dann, Jüngling, wirst du endlich siegen
Dann, Jüngling, wirst du endlich siegen
Die Weisheitslehre dieser Knaben sei ewig mir ins Herz gegraben
Wo bin ich nun?
Was wird mit mir?
Ist dies der Sitz der Götter hier?
Es zeigen die Pforten, es zeigen die Säulen, dass Klugheit und
Arbeit und Künste hier weilen; wo Tätigkeit wohnet und Müßiggang
Weicht, erhellt seine Herrschaft das Land für mich leicht
Ich wage mich mutig zur Pforte hinein
Die Absicht ist edel und lauter und rein
Erzittre, feiger Bösewicht!
Pamina retten, Pamina retten ist mir Pflicht
Zurück!
Zurück?
Zurück?
So wag' ich hier mein Glück
Zurück!
Auch hier ruft man zurück
Da seh' ich noch eine Tür
Vielleicht find' ich den Eingang hin
Wo willst du kühner Fremdling hin?
Was suchst du hier im Heiligtum?
Der Lieb' und Tugend Einheitung
Die Worte sind von hohem Sinn
Allein wie willst du diese finden?
Dich leitet Lieb' und Tugend nicht; weil Toben Rache dich entzünde
Nur Rache für den Bösewicht
Den dirfst du wohl bei uns nicht finden
Sarastro herrscht in diesen Gründen
Ja, ja, Sarastro herrschet hier
Doch in dem Weisheitstempel nicht
Der herrscht im Weisheitstempel hier
So ist denn alles Heuchelei?
Willst du schon wieder gehn?
Ja, ich will gehn und ruhen frei und nie euren Tempel seh'n
Erklär dich näher mir; dich täuschet ein Betrug
Sarastro rulet hier
Das ist mir schon genug
So rede, bleibe da
Sarastro hattest du?
Ich hass' ihn ewig, ja
So gib mir deine Gründe an!
Er ist ein Unmensch, ein Tyrann!
Ist das, was du gesagt, erwiesen?
Durch ein unglücklich Weib bewiesen, das Grab und Jammer niederdrückt
Ein Weib hat also dich belügt?
Ein Weib tut wenig, plaudert viel
Du Jüngling glaubst die Zungen schwill'n
Oh, legte doch Sarastro dir die Absicht seiner Handlung her!
Die Absicht ist nur allzu klar
Riß mich der Räuber ohne Erbarmen Pamina aus der Mutter Armen
Ja, Jüngling, was du sagst, ist wahr
So ist sie dir uns geraubt!
Man opferte vielleicht sie schon?
Mir dies zu sagen, teurer Sohn, ist jetzt und mir noch nicht erlaubt
Erklär dies Rätsel!
Täusch mich nicht
Die Zunge bindet Eid und Pflicht
Wann also wird das Dunkel schwinden?
Sobald ich führ' der Freundschaft Hand Ins Heiligtum zum ew'gen Wahl
O ew'ge Nacht!
Wann wirst du schwinden?
Wann wird das Licht mein Auge finden?
Bald!
Bald!
Bald, sagt ihr, oder nie!
Ihr Unsichtbaren, saget mir: Lebt denn Pamina noch?
Sie lebt!
Sie lebt!
Ich danke euch dafür
O wenn ich doch imstande wäre, Allmächtige, zu eurer Ehre mit
Jedem Tone meinen Dank zu schildern, wie er hier, hier entsprang
Drum höre unsre Lehre an; sei standhaft, duldsam und verschwiegen
Ihr holden Knaben, sagt mir an ob ich Pamina retten kann?
Ist uns zu tun, steh uns dich an; sei
Standhaft, duldsam und verschwiegen
Bedenken ist gut; sei ein Mann!
Dann, Jüngling, wirst du endlich siegen
Dann, Jüngling, wirst du endlich siegen
Die Weisheitslehre dieser Knaben sei ewig mir ins Herz gegraben
Wo bin ich nun?
Was wird mit mir?
Ist dies der Sitz der Götter hier?
Es zeigen die Pforten, es zeigen die Säulen, dass Klugheit und
Arbeit und Künste hier weilen; wo Tätigkeit wohnet und Müßiggang
Weicht, erhellt seine Herrschaft das Land für mich leicht
Ich wage mich mutig zur Pforte hinein
Die Absicht ist edel und lauter und rein
Erzittre, feiger Bösewicht!
Pamina retten, Pamina retten ist mir Pflicht
Zurück!
Zurück?
Zurück?
So wag' ich hier mein Glück
Zurück!
Auch hier ruft man zurück
Da seh' ich noch eine Tür
Vielleicht find' ich den Eingang hin
Wo willst du kühner Fremdling hin?
Was suchst du hier im Heiligtum?
Der Lieb' und Tugend Einheitung
Die Worte sind von hohem Sinn
Allein wie willst du diese finden?
Dich leitet Lieb' und Tugend nicht; weil Toben Rache dich entzünde
Nur Rache für den Bösewicht
Den dirfst du wohl bei uns nicht finden
Sarastro herrscht in diesen Gründen
Ja, ja, Sarastro herrschet hier
Doch in dem Weisheitstempel nicht
Der herrscht im Weisheitstempel hier
So ist denn alles Heuchelei?
Willst du schon wieder gehn?
Ja, ich will gehn und ruhen frei und nie euren Tempel seh'n
Erklär dich näher mir; dich täuschet ein Betrug
Sarastro rulet hier
Das ist mir schon genug
So rede, bleibe da
Sarastro hattest du?
Ich hass' ihn ewig, ja
So gib mir deine Gründe an!
Er ist ein Unmensch, ein Tyrann!
Ist das, was du gesagt, erwiesen?
Durch ein unglücklich Weib bewiesen, das Grab und Jammer niederdrückt
Ein Weib hat also dich belügt?
Ein Weib tut wenig, plaudert viel
Du Jüngling glaubst die Zungen schwill'n
Oh, legte doch Sarastro dir die Absicht seiner Handlung her!
Die Absicht ist nur allzu klar
Riß mich der Räuber ohne Erbarmen Pamina aus der Mutter Armen
Ja, Jüngling, was du sagst, ist wahr
So ist sie dir uns geraubt!
Man opferte vielleicht sie schon?
Mir dies zu sagen, teurer Sohn, ist jetzt und mir noch nicht erlaubt
Erklär dies Rätsel!
Täusch mich nicht
Die Zunge bindet Eid und Pflicht
Wann also wird das Dunkel schwinden?
Sobald ich führ' der Freundschaft Hand Ins Heiligtum zum ew'gen Wahl
O ew'ge Nacht!
Wann wirst du schwinden?
Wann wird das Licht mein Auge finden?
Bald!
Bald!
Bald, sagt ihr, oder nie!
Ihr Unsichtbaren, saget mir: Lebt denn Pamina noch?
Sie lebt!
Sie lebt!
Ich danke euch dafür
O wenn ich doch imstande wäre, Allmächtige, zu eurer Ehre mit
Jedem Tone meinen Dank zu schildern, wie er hier, hier entsprang