Die Walküre / Zweiter Aufzug: "Hinweg! Hinweg! Flieh die Entweihte!"
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📜 Lyrics
Hinweg! Hinweg! Fleh dich in Pein
Unheiligem, fändischer Harm!
Enthöhrt, geschändet stand ich allein
Lieder euch, meine Bruder!
D'rgewinnt hab' ich der Wien
Die ehrlos dem Edlen sich gab
Da er sie liebend umfing
Da seligste Lust sie fand
Da ganz sie minderte der Mahn
Der ganz ihr Manner gewand
Von der süßesten Wonne
Eilich verweie, die ganz ihr Sinn
Sehnen ermahnt
Nur er mich schau'!
Ach, der hässliche Schande!
Wußte nicht zu Recht, die ständische Gruße
Die jedem Manne gehör'
Der ohne Minne sich hiehet
Laßt der Verfluchte!
Laßt die des Schlehen!
Wußt' er, wo ich bin, wo ich wohne
Die reichsten Manner
Nur sich entrinnen
Der'rgörmischer Tag ich nimmer gehöre
Schand' der seligsten Frau
Und trug dem freienden Freund!
Was je schon der mir schuf
Das wüßt nun des Briefes Tod!
Drum fliehe dich weiter
Wahre des Feindes
Dir sollen wir warnen
Wenn Notung ihm das Herze nahm
Rache dann hast du bereicht!
Horch, die Hörner! Hörest du den Ruf?
Rings ertönt wütend Getös'
Aus Wald und Bau gellt es rauh
Hunding erwachte aus hartem Schlaf
Sippen und Hunde, ruft er zusammen
Rothicht'ge Heer, an die Walde!
Hindert, daß er fände
Der Ehr'gebrannte weilt!
Wo bist du, Siegmund?
Seh ich dich noch, grünstig Geliebter
Leuchtender Bruder?
Deines Auges Stern
Laß noch einmal mir strahlen
Wehr dem Kuß des verdorfnen Weibes nicht!
Horch! O horch!
Das ist Hundings Horn!
Seine Marm lag mit Mächt' und Wehr
Kein Schwert am fetter Wunde stand
Er verstorb, Siegmund!
Siegmund! Wo bist du?
Dort, ich seh' ihn, sein frechlich Gesicht
Die Rüden, der Kälber Fleisch
Sie offnen ihn deines Herzens Riss
Sein Fersen hart sich'rem Messer gewehrt
Doch was, des Todendes Mutter Schmerz
Die Hütte stürmt, er spricht auf mich zu
"Bruder! Bruder! Siegmund!"
"Schwester! Geliebte!"
Unheiligem, fändischer Harm!
Enthöhrt, geschändet stand ich allein
Lieder euch, meine Bruder!
D'rgewinnt hab' ich der Wien
Die ehrlos dem Edlen sich gab
Da er sie liebend umfing
Da seligste Lust sie fand
Da ganz sie minderte der Mahn
Der ganz ihr Manner gewand
Von der süßesten Wonne
Eilich verweie, die ganz ihr Sinn
Sehnen ermahnt
Nur er mich schau'!
Ach, der hässliche Schande!
Wußte nicht zu Recht, die ständische Gruße
Die jedem Manne gehör'
Der ohne Minne sich hiehet
Laßt der Verfluchte!
Laßt die des Schlehen!
Wußt' er, wo ich bin, wo ich wohne
Die reichsten Manner
Nur sich entrinnen
Der'rgörmischer Tag ich nimmer gehöre
Schand' der seligsten Frau
Und trug dem freienden Freund!
Was je schon der mir schuf
Das wüßt nun des Briefes Tod!
Drum fliehe dich weiter
Wahre des Feindes
Dir sollen wir warnen
Wenn Notung ihm das Herze nahm
Rache dann hast du bereicht!
Horch, die Hörner! Hörest du den Ruf?
Rings ertönt wütend Getös'
Aus Wald und Bau gellt es rauh
Hunding erwachte aus hartem Schlaf
Sippen und Hunde, ruft er zusammen
Rothicht'ge Heer, an die Walde!
Hindert, daß er fände
Der Ehr'gebrannte weilt!
Wo bist du, Siegmund?
Seh ich dich noch, grünstig Geliebter
Leuchtender Bruder?
Deines Auges Stern
Laß noch einmal mir strahlen
Wehr dem Kuß des verdorfnen Weibes nicht!
Horch! O horch!
Das ist Hundings Horn!
Seine Marm lag mit Mächt' und Wehr
Kein Schwert am fetter Wunde stand
Er verstorb, Siegmund!
Siegmund! Wo bist du?
Dort, ich seh' ihn, sein frechlich Gesicht
Die Rüden, der Kälber Fleisch
Sie offnen ihn deines Herzens Riss
Sein Fersen hart sich'rem Messer gewehrt
Doch was, des Todendes Mutter Schmerz
Die Hütte stürmt, er spricht auf mich zu
"Bruder! Bruder! Siegmund!"
"Schwester! Geliebte!"