Prolog
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📜 Lyrics
STIMME DES RICHTERS
Aber warum, Lucheni?
Warum haben Sie die Kaiserin Elisabeth ermordet?
LUCHENI
Alla malora!
STIMME DES RICHTERS
Antworten Sie, Luigi Lucheni!
LUCHENI
Warum, warum…
Nacht für Nacht dieselbe Frage
Seit hundert Jahren!
Was soll die Fragerei?
Merda. Ich bin tot!
STIMME DES RICHTERS
Das gemeine Attentat auf die Kaiserin von Österreich…
LUCHENI
Va a farti fottere!
STIMME DES RICHTERS
Nennen Sie endlich die Hintergründe!
LUCHENI
Die Hintergründe?
Ich habe sie ermordet, weil sie es wollte
STIMME DES RICHTERS
Reden Sie keinen Unsinn!
LUCHENI
Sie wollte es
Dafür gibt es ehrenwerte Zeugen
STIMME DES RICHTERS
Was für Zeugen sollen das sein?
LUCHENI
Ihre Zeitgenossen, bitte sehr!
Kommen alle nicht zur Ruhe…
Und reden immer noch von… Elisabeth!
DIE TOTEN
Versunken ist die alte Welt;
Verfault das Fleisch, verblasst der Glanz
Doch wo sich Geist zu Geist gesellt
Da tanzt man noch den Totentanz …
Lust, Leid - Wahnsinn, der uns treibt
Not, Neid - Pflicht die uns erdrückt
Traum, Tran - alles, was uns bleibt:
Wunsch, Wahn, der die Welt verrückt…
Elisabeth, Elisabeth
Selbst hier bist du von uns getrennt
Ein Rätsel, das kein Geist errät
Ein Zeichen, das kein Mensch erkennt
Scheu, schwach - glücklich und verflucht
Wild, wach - einsam und begehrt
Arm, reich - was hast du gesucht?
Hart, weich - was hat dich zerstört?
LUCHENI
Niemand war so stolz wie sie
Sie verachtete euch
Sie hat gelacht über euch
DIE TOTEN
Wir dem Tod geweiht
Schatten am Abgrund der Zeit
LUCHENI
Niemand hat sie je verstanden
Nie gab sie die Freiheit auf
Sie wollte in das Dunkel blicken
DIE TOTEN
Verwöhnt! Bedroht!
Sie hat ersehnt, was wir verfluchten
Was uns erschrak hat sie geliebt
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
LUCHENI
Attenzione! Seine Majestät der Tod!
TOD
Was hat es zu bedeuten: dies alte Lied
Das mir seit jenen Zeiten die Brust durchglüht?
Engel nennen’s Freude, Teufel nennen’s Pein
Menschen meinen, es muss Liebe sein
Mein Auftrag heißt zerstören. Ich tu es kalt
Ich hol, die mir gehören, jung oder alt
Weiß nicht, wie geschehn kann, was es gar nicht gibt –
Doch es stimmt: Ich habe sie geliebt
STIMME DES RICHTERS
Sie weichen aus, Lucheni!
Liebe, Tod… Erzählen Sie keine Märchen!
LUCHENI
Aber wenn ich es ihnen sage! Sie liebte den Tod und er liebte sie!
STIMME DES RICHTERS
Zum leztenmal, Lucheni:
Wer waren Ihre Hintermänner?
LUCHENI
Der Tod! Nur der Tod…
STIMME DES RICHTERS
Das Motiv, Lucheni!
LUCHENI
Die Liebe. Un grande amore…
Ha ha ha…!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
LUCHENI
Elisabeth!
FRAUEN
Elisabeth! Elisabeth!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
TOD
Elisabeth!
FRAUEN
Elisabeth! Elisabeth!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
LUCHENI
Elisabeth!
FRAUEN
Elisabeth! Elisabeth!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
TOD
Elisabeth!
ALLE
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
Aber warum, Lucheni?
Warum haben Sie die Kaiserin Elisabeth ermordet?
LUCHENI
Alla malora!
STIMME DES RICHTERS
Antworten Sie, Luigi Lucheni!
LUCHENI
Warum, warum…
Nacht für Nacht dieselbe Frage
Seit hundert Jahren!
Was soll die Fragerei?
Merda. Ich bin tot!
STIMME DES RICHTERS
Das gemeine Attentat auf die Kaiserin von Österreich…
LUCHENI
Va a farti fottere!
STIMME DES RICHTERS
Nennen Sie endlich die Hintergründe!
LUCHENI
Die Hintergründe?
Ich habe sie ermordet, weil sie es wollte
STIMME DES RICHTERS
Reden Sie keinen Unsinn!
LUCHENI
Sie wollte es
Dafür gibt es ehrenwerte Zeugen
STIMME DES RICHTERS
Was für Zeugen sollen das sein?
LUCHENI
Ihre Zeitgenossen, bitte sehr!
Kommen alle nicht zur Ruhe…
Und reden immer noch von… Elisabeth!
DIE TOTEN
Versunken ist die alte Welt;
Verfault das Fleisch, verblasst der Glanz
Doch wo sich Geist zu Geist gesellt
Da tanzt man noch den Totentanz …
Lust, Leid - Wahnsinn, der uns treibt
Not, Neid - Pflicht die uns erdrückt
Traum, Tran - alles, was uns bleibt:
Wunsch, Wahn, der die Welt verrückt…
Elisabeth, Elisabeth
Selbst hier bist du von uns getrennt
Ein Rätsel, das kein Geist errät
Ein Zeichen, das kein Mensch erkennt
Scheu, schwach - glücklich und verflucht
Wild, wach - einsam und begehrt
Arm, reich - was hast du gesucht?
Hart, weich - was hat dich zerstört?
LUCHENI
Niemand war so stolz wie sie
Sie verachtete euch
Sie hat gelacht über euch
DIE TOTEN
Wir dem Tod geweiht
Schatten am Abgrund der Zeit
LUCHENI
Niemand hat sie je verstanden
Nie gab sie die Freiheit auf
Sie wollte in das Dunkel blicken
DIE TOTEN
Verwöhnt! Bedroht!
Sie hat ersehnt, was wir verfluchten
Was uns erschrak hat sie geliebt
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
Alle tanzten mit dem Tod –
Doch niemand wie Elisabeth…
LUCHENI
Attenzione! Seine Majestät der Tod!
TOD
Was hat es zu bedeuten: dies alte Lied
Das mir seit jenen Zeiten die Brust durchglüht?
Engel nennen’s Freude, Teufel nennen’s Pein
Menschen meinen, es muss Liebe sein
Mein Auftrag heißt zerstören. Ich tu es kalt
Ich hol, die mir gehören, jung oder alt
Weiß nicht, wie geschehn kann, was es gar nicht gibt –
Doch es stimmt: Ich habe sie geliebt
STIMME DES RICHTERS
Sie weichen aus, Lucheni!
Liebe, Tod… Erzählen Sie keine Märchen!
LUCHENI
Aber wenn ich es ihnen sage! Sie liebte den Tod und er liebte sie!
STIMME DES RICHTERS
Zum leztenmal, Lucheni:
Wer waren Ihre Hintermänner?
LUCHENI
Der Tod! Nur der Tod…
STIMME DES RICHTERS
Das Motiv, Lucheni!
LUCHENI
Die Liebe. Un grande amore…
Ha ha ha…!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
LUCHENI
Elisabeth!
FRAUEN
Elisabeth! Elisabeth!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
TOD
Elisabeth!
FRAUEN
Elisabeth! Elisabeth!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
LUCHENI
Elisabeth!
FRAUEN
Elisabeth! Elisabeth!
MÄNNER
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!
TOD
Elisabeth!
ALLE
Elisabeth, Elisabeth, Elisabeth!