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Die Wellen

👤 Einstürzende Neubauten 🎼 Alles wieder offen ⏱️ 3:49
🎵 1543 characters
⏱️ 3:49 duration
🆔 ID: 519076

📜 Lyrics

Was soll ich jetzt mit euch, ihr Wellen
Ihr, die ihr euch nie Entscheiden könnt
Ob ihr die ersten oder letzten seid?

Die Küste wollt ihr definieren
Mit eurem ständigen Gewäsch
Sie ziselieren mit eurem Kommen, eurem Gehen

Und doch weiß niemand wie lang die Küste wirklich ist
Wo das Land aufhört, das Land beginnt
Denn ständig ändert ihr die Linie, Länge, Lage, mit dem Mond und unberechenbar

Beständig nur ist eure Unbeständigkeit
Siegreich letztendlich, denn sie höhlt, wie oft beschworen, Steine
Mahlt den Sand, so fein wie Stundengläser Eieruhren ihn brauchen
Zum Zeitvermessen und für den Unterschied von hart und weich

Siegreich auch weil niemals müde
Den Wettbewerb, wer von uns beiden zuerst in Schlaf versinkt
Gewinnt ihr, oder du, das Meer noch immer, weil du niemals schläfst

Obwohl selbst farblos erscheinst du blau
Wenn in deiner Oberfläche ruhig sich der Himmel spiegelt
Ein Idealparkour zum Wandeln für den Sohn des Zimmermanns
Das wandelbarste Element

Und umgekehrt, wenn du bist, wild, und laut und tosend deine Brandung
In deine Wellenberge lausch' ich
Und aus den höchsten Wellen, aus den Brechern
Brechen dann die tausend Stimmen
Meine, die von gestern, die ich nicht kannte, die sonst flüstern und alle anderen auch
Und mittendrin der Nazarener
Immer wieder die famosen, Fünfen, letzten Worte

Warum hast du mich verlassen?
Ich halt dagegen
Brüll' jede Welle einzeln an

Bleibst du jetzt hier?
Bleibst du jetzt hier?
Bleibst du jetzt hier?
Bleibst du jetzt hier?
Bleibst du jetzt hier oder was?

⏱️ Synced Lyrics

[00:22.60] Was soll ich jetzt mit euch, ihr Wellen
[00:27.83] Ihr, die ihr euch nie Entscheiden könnt
[00:31.57] Ob ihr die ersten oder letzten seid?
[00:34.98]
[00:40.67] Die Küste wollt ihr definieren
[00:44.35] Mit eurem ständigen Gewäsch
[00:46.63] Sie ziselieren mit eurem Kommen, eurem Gehen
[00:49.71]
[00:56.46] Und doch weiß niemand wie lang die Küste wirklich ist
[01:01.54] Wo das Land aufhört, das Land beginnt
[01:05.11] Denn ständig ändert ihr die Linie, Länge, Lage, mit dem Mond und unberechenbar
[01:12.99]
[01:20.57] Beständig nur ist eure Unbeständigkeit
[01:25.17] Siegreich letztendlich, denn sie höhlt, wie oft beschworen, Steine
[01:32.82] Mahlt den Sand, so fein wie Stundengläser Eieruhren ihn brauchen
[01:38.59] Zum Zeitvermessen und für den Unterschied von hart und weich
[01:43.49]
[01:49.15] Siegreich auch weil niemals müde
[01:52.62] Den Wettbewerb, wer von uns beiden zuerst in Schlaf versinkt
[01:57.33] Gewinnt ihr, oder du, das Meer noch immer, weil du niemals schläfst
[02:03.29]
[02:08.31] Obwohl selbst farblos erscheinst du blau
[02:13.67] Wenn in deiner Oberfläche ruhig sich der Himmel spiegelt
[02:19.09] Ein Idealparkour zum Wandeln für den Sohn des Zimmermanns
[02:24.19] Das wandelbarste Element
[02:26.67]
[02:31.30] Und umgekehrt, wenn du bist, wild, und laut und tosend deine Brandung
[02:38.72] In deine Wellenberge lausch' ich
[02:42.63] Und aus den höchsten Wellen, aus den Brechern
[02:46.09] Brechen dann die tausend Stimmen
[02:48.66] Meine, die von gestern, die ich nicht kannte, die sonst flüstern und alle anderen auch
[02:57.75] Und mittendrin der Nazarener
[03:02.60] Immer wieder die famosen, Fünfen, letzten Worte
[03:06.71]
[03:12.59] Warum hast du mich verlassen?
[03:18.92] Ich halt dagegen
[03:20.99] Brüll' jede Welle einzeln an
[03:23.65]
[03:28.65] Bleibst du jetzt hier?
[03:34.63] Bleibst du jetzt hier?
[03:38.02] Bleibst du jetzt hier?
[03:39.03] Bleibst du jetzt hier?
[03:40.29] Bleibst du jetzt hier oder was?
[03:42.18]

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