Im Berg
🎵 1658 characters
⏱️ 4:05 duration
🆔 ID: 9171999
📜 Lyrics
Draußen vorm Fenster ist noch Nacht
Schlaftrunken steht er auf, sie macht
Ihm Kaffee, er geht aus dem Zimmer
Das Haus liegt noch in tiefer Ruh'
Er zieht die Haustür leise zu
Und nimmt denselben Weg wie immer
Der Bahn entlang, bis zum Kontor
Und durch das braune Zechentor
Der Pförtner grüßt ihn stumm, seit Jahren
Er zieht den schweren Drillich an
Den Helm, das Grubenlicht daran
Um mit der Frühschicht einzufahren
Eng in den Förderkorb gedrängt
Sieht er sich selbst dort eingezwängt
Als ob ein Film vor ihm abliefe
Alle Gespräche sind verstummt
Nur das gewalt'ge Stahlseil summt
Während der Reise in die Tiefe
Die letzte Sohle ist erreicht
Staubige, heiße Luft umstreicht
Ihn, Räder schwirr'n und Bänder singen
Durch Stollen und Streb weiter fort
Um schließlich in der Glut vor Ort
Ins Herz der Erde einzudringen
Schweißtropfen ziehn durch sein Gesicht
Bahnen im Staub, er spürt es nicht
Er treibt den Stollen mühsam weiter
Spricht mit sich selbst, er ist allein
Den unruhigen Lampenschein
Und die Gedanken als Begleiter
Nur manchmal, wenn er innehält
Träumt er, er könne dieser Welt
Durch einen Wetterschacht entfliehen
Und einem Adler gleich im Wind
Hoch über seinem Labyrinth
Über die Zechentürme ziehen
Müd' spuckt der Förderkorb ihn aus
Durch's Tor, der Bahn entlang, nach Haus'
Sie wartet dort am Siedlungsende
Sie hat den Tisch für ihn gedeckt
Sie lächelt. Danke, mh, es schmeckt!
Er stützt den Kopf in beide Hände
Er schließt die Augen, ja er weiß
Für seine Mühe, Angst und Schweiß
Wird es gerechten Lohn nie geben
Und ob er fortzugehen versucht
Und gleich, ob er den Berg verflucht
Er könnte nicht ohne ihn leben
Schlaftrunken steht er auf, sie macht
Ihm Kaffee, er geht aus dem Zimmer
Das Haus liegt noch in tiefer Ruh'
Er zieht die Haustür leise zu
Und nimmt denselben Weg wie immer
Der Bahn entlang, bis zum Kontor
Und durch das braune Zechentor
Der Pförtner grüßt ihn stumm, seit Jahren
Er zieht den schweren Drillich an
Den Helm, das Grubenlicht daran
Um mit der Frühschicht einzufahren
Eng in den Förderkorb gedrängt
Sieht er sich selbst dort eingezwängt
Als ob ein Film vor ihm abliefe
Alle Gespräche sind verstummt
Nur das gewalt'ge Stahlseil summt
Während der Reise in die Tiefe
Die letzte Sohle ist erreicht
Staubige, heiße Luft umstreicht
Ihn, Räder schwirr'n und Bänder singen
Durch Stollen und Streb weiter fort
Um schließlich in der Glut vor Ort
Ins Herz der Erde einzudringen
Schweißtropfen ziehn durch sein Gesicht
Bahnen im Staub, er spürt es nicht
Er treibt den Stollen mühsam weiter
Spricht mit sich selbst, er ist allein
Den unruhigen Lampenschein
Und die Gedanken als Begleiter
Nur manchmal, wenn er innehält
Träumt er, er könne dieser Welt
Durch einen Wetterschacht entfliehen
Und einem Adler gleich im Wind
Hoch über seinem Labyrinth
Über die Zechentürme ziehen
Müd' spuckt der Förderkorb ihn aus
Durch's Tor, der Bahn entlang, nach Haus'
Sie wartet dort am Siedlungsende
Sie hat den Tisch für ihn gedeckt
Sie lächelt. Danke, mh, es schmeckt!
Er stützt den Kopf in beide Hände
Er schließt die Augen, ja er weiß
Für seine Mühe, Angst und Schweiß
Wird es gerechten Lohn nie geben
Und ob er fortzugehen versucht
Und gleich, ob er den Berg verflucht
Er könnte nicht ohne ihn leben
⏱️ Synced Lyrics
[00:28.71] Draußen vorm Fenster ist noch Nacht
[00:30.91] Schlaftrunken steht er auf, sie macht
[00:33.03] Ihm Kaffee, er geht aus dem Zimmer
[00:38.74] Das Haus liegt noch in tiefer Ruh'
[00:40.70] Er zieht die Haustür leise zu
[00:45.08] Und nimmt denselben Weg wie immer
[00:50.67] Der Bahn entlang, bis zum Kontor
[00:54.26] Und durch das braune Zechentor
[00:56.11] Der Pförtner grüßt ihn stumm, seit Jahren
[01:02.13] Er zieht den schweren Drillich an
[01:04.25] Den Helm, das Grubenlicht daran
[01:08.36] Um mit der Frühschicht einzufahren
[01:19.10] Eng in den Förderkorb gedrängt
[01:21.28] Sieht er sich selbst dort eingezwängt
[01:23.31] Als ob ein Film vor ihm abliefe
[01:28.39] Alle Gespräche sind verstummt
[01:30.27] Nur das gewalt'ge Stahlseil summt
[01:34.84] Während der Reise in die Tiefe
[01:41.30] Die letzte Sohle ist erreicht
[01:43.09] Staubige, heiße Luft umstreicht
[01:45.63] Ihn, Räder schwirr'n und Bänder singen
[01:51.31] Durch Stollen und Streb weiter fort
[01:53.06] Um schließlich in der Glut vor Ort
[01:57.19] Ins Herz der Erde einzudringen
[02:07.67] Schweißtropfen ziehn durch sein Gesicht
[02:09.10] Bahnen im Staub, er spürt es nicht
[02:11.65] Er treibt den Stollen mühsam weiter
[02:16.61] Spricht mit sich selbst, er ist allein
[02:18.81] Den unruhigen Lampenschein
[02:22.99] Und die Gedanken als Begleiter
[02:29.11] Nur manchmal, wenn er innehält
[02:31.12] Träumt er, er könne dieser Welt
[02:33.60] Durch einen Wetterschacht entfliehen
[02:39.44] Und einem Adler gleich im Wind
[02:40.85] Hoch über seinem Labyrinth
[02:44.40] Über die Zechentürme ziehen
[02:55.63] Müd' spuckt der Förderkorb ihn aus
[02:57.53] Durch's Tor, der Bahn entlang, nach Haus'
[02:59.45] Sie wartet dort am Siedlungsende
[03:04.52] Sie hat den Tisch für ihn gedeckt
[03:06.66] Sie lächelt. Danke, mh, es schmeckt!
[03:10.61] Er stützt den Kopf in beide Hände
[03:17.19] Er schließt die Augen, ja er weiß
[03:19.35] Für seine Mühe, Angst und Schweiß
[03:21.88] Wird es gerechten Lohn nie geben
[03:27.19] Und ob er fortzugehen versucht
[03:28.95] Und gleich, ob er den Berg verflucht
[03:32.85] Er könnte nicht ohne ihn leben
[04:03.94]
[00:30.91] Schlaftrunken steht er auf, sie macht
[00:33.03] Ihm Kaffee, er geht aus dem Zimmer
[00:38.74] Das Haus liegt noch in tiefer Ruh'
[00:40.70] Er zieht die Haustür leise zu
[00:45.08] Und nimmt denselben Weg wie immer
[00:50.67] Der Bahn entlang, bis zum Kontor
[00:54.26] Und durch das braune Zechentor
[00:56.11] Der Pförtner grüßt ihn stumm, seit Jahren
[01:02.13] Er zieht den schweren Drillich an
[01:04.25] Den Helm, das Grubenlicht daran
[01:08.36] Um mit der Frühschicht einzufahren
[01:19.10] Eng in den Förderkorb gedrängt
[01:21.28] Sieht er sich selbst dort eingezwängt
[01:23.31] Als ob ein Film vor ihm abliefe
[01:28.39] Alle Gespräche sind verstummt
[01:30.27] Nur das gewalt'ge Stahlseil summt
[01:34.84] Während der Reise in die Tiefe
[01:41.30] Die letzte Sohle ist erreicht
[01:43.09] Staubige, heiße Luft umstreicht
[01:45.63] Ihn, Räder schwirr'n und Bänder singen
[01:51.31] Durch Stollen und Streb weiter fort
[01:53.06] Um schließlich in der Glut vor Ort
[01:57.19] Ins Herz der Erde einzudringen
[02:07.67] Schweißtropfen ziehn durch sein Gesicht
[02:09.10] Bahnen im Staub, er spürt es nicht
[02:11.65] Er treibt den Stollen mühsam weiter
[02:16.61] Spricht mit sich selbst, er ist allein
[02:18.81] Den unruhigen Lampenschein
[02:22.99] Und die Gedanken als Begleiter
[02:29.11] Nur manchmal, wenn er innehält
[02:31.12] Träumt er, er könne dieser Welt
[02:33.60] Durch einen Wetterschacht entfliehen
[02:39.44] Und einem Adler gleich im Wind
[02:40.85] Hoch über seinem Labyrinth
[02:44.40] Über die Zechentürme ziehen
[02:55.63] Müd' spuckt der Förderkorb ihn aus
[02:57.53] Durch's Tor, der Bahn entlang, nach Haus'
[02:59.45] Sie wartet dort am Siedlungsende
[03:04.52] Sie hat den Tisch für ihn gedeckt
[03:06.66] Sie lächelt. Danke, mh, es schmeckt!
[03:10.61] Er stützt den Kopf in beide Hände
[03:17.19] Er schließt die Augen, ja er weiß
[03:19.35] Für seine Mühe, Angst und Schweiß
[03:21.88] Wird es gerechten Lohn nie geben
[03:27.19] Und ob er fortzugehen versucht
[03:28.95] Und gleich, ob er den Berg verflucht
[03:32.85] Er könnte nicht ohne ihn leben
[04:03.94]