Die Stimme im Sturm
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⏱️ 8:51 duration
🆔 ID: 9403117
📜 Lyrics
Jenseits der Grenzen dieses Reiches
Zog eine Bardin weit durch das Land
Sie kam mit dem Wind und sie folgte dem Morgen
Der Spielleute Freiheit ist fern aller Sorgen
Und so fand sie das Schloß an der Klippe Rand
Doch hatte die Zeichen nicht erkannt
Das Dunkel des Himmels, des Sturmes Lied
Das zu fliehen und niemals zur Rückkehr ihr riet
Doch sie schritt durch die Pforte, zu seh'n und zu hör'n
Wem mag dieses Schloß an der Klippe gehör'n?
Sie fand leere Gänge und einsame Hallen
Still und verlassen, dunkel und kalt.
So, als hätte ein Fluch alles Leben verbannt
Und schon spürte sie schaudernd des Grauens Hand
Als sie Schritte vernahm, wie in Ferne verhallt
Und sah sie im Licht dort nicht eine Gestalt?
Und sie folgte dem Schatten hinauf in den Turm
Hoch über der Klippe, im tosendem Sturm
Und verharrte plötzlich mitten im Schritt
Als aus Schatten und Dunkel ein Mann vor sie tritt
Schrecken durchfuhr sie und ängstliches Zaudern
Doch das Licht seiner Augen zog sie in Bann
Und mit dunklen Wogen, die ihn umgaben
Schien er sich an ihren Entsetzen zu laben
Bevor er leise zu sprechen begann
Und bat, daß sie ihr traurigstes Lied für ihn sang
Doch so sanft seine Stimme auch erst in ihr klang
War sie doch wie ein Schwert, das ihr Herz durchdrang
Und so ergriff sie die Laute, mit Schmerzen im Blick
Und fügte sich so ihr dunkles Geschick
Schon ließ sie die Saiten für ihn erklingen
Begann ein Lied über Tränen und Wut
Der Klang ihrer Stimme erfüllte die Räume
Und ihr silberner Sang malte gläserne Träume
Erweckend, was im ewigen Schlaf sonst ruht
Selbst kalter Stein weinte Tränen und Blut
Und gleich wie von Farben aus Wort und aus Klang
Wob ein Licht sie, das selbst tiefstes Dunkel durchdrang
Doch eines blieb weiterhin unberührt kalt
Das Gesicht und der Blick jener dunklen Gestalt
So fragte sie schließlich mit bebender Stimme
"Welch grausames Schicksal schließt in Schatten Euch ein?
Wieviel Kälte muß Euer Herz nur durchdringen
Und welch dunkles Geheimnis muß tief in Euch klingen
Daß Ihr weniger fühlt, als selbst totes Gestein
Kein Traum scheint mehr Hoffnung für Euch zu sein?"
Doch sein Blick wurde Eis und sein Wort Dunkelheit
"Längst hab' ich mich von allen Gefühlen befreit
Denn wirkliche Macht kann nur jenem gehör'n
Den nicht Liebe noch Angst oder Schmerzen berühr'n!"
Und er zog einen Dolch von dunklen Kristallen
Und stieß ihn der Bardin mitten ins Herz
"Gefühle und Träume, sie können nichts geben
Und sie retten auch nicht Euer nichtiges Leben!
So fühlt nun hier Euren letzten Schmerz
Der Leben mir gibt, denn ich habe kein Herz!"
Und sterbend blickte sie zu ihm hin
Und weinte, den mitleiderfüllt war ihr Sinn
Doch ihre Tränen wurden zu Glas und kalt
Kaum daß sie berürten die dunkle Gestalt
Doch seit jenem Tage hoch über der Klippe
Trägt dort der Wind ihr trauriges Lied
In den einstmals so stillen, verlassenen Räumen
Singt nun ihre Stimme von traurigen Träumen
Und jeder des Schlosses Nähe flieht
Aus Angst, was wohl hinter der Mauer geschieht
Doch sie muß dort singen für alle Zeit
Denn ihr Geist wird erst von dem Fluch befreit
Wenn durch ihre Lieder das Herz erwacht
Dessen Hand ihr dort den Tod gebracht
Zog eine Bardin weit durch das Land
Sie kam mit dem Wind und sie folgte dem Morgen
Der Spielleute Freiheit ist fern aller Sorgen
Und so fand sie das Schloß an der Klippe Rand
Doch hatte die Zeichen nicht erkannt
Das Dunkel des Himmels, des Sturmes Lied
Das zu fliehen und niemals zur Rückkehr ihr riet
Doch sie schritt durch die Pforte, zu seh'n und zu hör'n
Wem mag dieses Schloß an der Klippe gehör'n?
Sie fand leere Gänge und einsame Hallen
Still und verlassen, dunkel und kalt.
So, als hätte ein Fluch alles Leben verbannt
Und schon spürte sie schaudernd des Grauens Hand
Als sie Schritte vernahm, wie in Ferne verhallt
Und sah sie im Licht dort nicht eine Gestalt?
Und sie folgte dem Schatten hinauf in den Turm
Hoch über der Klippe, im tosendem Sturm
Und verharrte plötzlich mitten im Schritt
Als aus Schatten und Dunkel ein Mann vor sie tritt
Schrecken durchfuhr sie und ängstliches Zaudern
Doch das Licht seiner Augen zog sie in Bann
Und mit dunklen Wogen, die ihn umgaben
Schien er sich an ihren Entsetzen zu laben
Bevor er leise zu sprechen begann
Und bat, daß sie ihr traurigstes Lied für ihn sang
Doch so sanft seine Stimme auch erst in ihr klang
War sie doch wie ein Schwert, das ihr Herz durchdrang
Und so ergriff sie die Laute, mit Schmerzen im Blick
Und fügte sich so ihr dunkles Geschick
Schon ließ sie die Saiten für ihn erklingen
Begann ein Lied über Tränen und Wut
Der Klang ihrer Stimme erfüllte die Räume
Und ihr silberner Sang malte gläserne Träume
Erweckend, was im ewigen Schlaf sonst ruht
Selbst kalter Stein weinte Tränen und Blut
Und gleich wie von Farben aus Wort und aus Klang
Wob ein Licht sie, das selbst tiefstes Dunkel durchdrang
Doch eines blieb weiterhin unberührt kalt
Das Gesicht und der Blick jener dunklen Gestalt
So fragte sie schließlich mit bebender Stimme
"Welch grausames Schicksal schließt in Schatten Euch ein?
Wieviel Kälte muß Euer Herz nur durchdringen
Und welch dunkles Geheimnis muß tief in Euch klingen
Daß Ihr weniger fühlt, als selbst totes Gestein
Kein Traum scheint mehr Hoffnung für Euch zu sein?"
Doch sein Blick wurde Eis und sein Wort Dunkelheit
"Längst hab' ich mich von allen Gefühlen befreit
Denn wirkliche Macht kann nur jenem gehör'n
Den nicht Liebe noch Angst oder Schmerzen berühr'n!"
Und er zog einen Dolch von dunklen Kristallen
Und stieß ihn der Bardin mitten ins Herz
"Gefühle und Träume, sie können nichts geben
Und sie retten auch nicht Euer nichtiges Leben!
So fühlt nun hier Euren letzten Schmerz
Der Leben mir gibt, denn ich habe kein Herz!"
Und sterbend blickte sie zu ihm hin
Und weinte, den mitleiderfüllt war ihr Sinn
Doch ihre Tränen wurden zu Glas und kalt
Kaum daß sie berürten die dunkle Gestalt
Doch seit jenem Tage hoch über der Klippe
Trägt dort der Wind ihr trauriges Lied
In den einstmals so stillen, verlassenen Räumen
Singt nun ihre Stimme von traurigen Träumen
Und jeder des Schlosses Nähe flieht
Aus Angst, was wohl hinter der Mauer geschieht
Doch sie muß dort singen für alle Zeit
Denn ihr Geist wird erst von dem Fluch befreit
Wenn durch ihre Lieder das Herz erwacht
Dessen Hand ihr dort den Tod gebracht
⏱️ Synced Lyrics
[01:11.99] Jenseits der Grenzen dieses Reiches
[01:16.90] Zog eine Bardin weit durch das Land
[01:22.13] Sie kam mit dem Wind und sie folgte dem Morgen
[01:29.36] Der Spielleute Freiheit ist fern aller Sorgen
[01:34.06] Und so fand sie das Schloß an der Klippe Rand
[01:40.29] Doch hatte die Zeichen nicht erkannt
[01:45.82] Das Dunkel des Himmels, des Sturmes Lied
[01:51.58] Das zu fliehen und niemals zur Rückkehr ihr riet
[01:57.48] Doch sie schritt durch die Pforte, zu seh'n und zu hör'n
[02:04.26] Wem mag dieses Schloß an der Klippe gehör'n?
[02:09.59]
[02:14.33] Sie fand leere Gänge und einsame Hallen
[02:22.63] Still und verlassen, dunkel und kalt.
[02:26.24] So, als hätte ein Fluch alles Leben verbannt
[02:32.47] Und schon spürte sie schaudernd des Grauens Hand
[02:38.45] Als sie Schritte vernahm, wie in Ferne verhallt
[02:44.79] Und sah sie im Licht dort nicht eine Gestalt?
[02:50.48] Und sie folgte dem Schatten hinauf in den Turm
[02:56.43] Hoch über der Klippe, im tosendem Sturm
[03:02.46] Und verharrte plötzlich mitten im Schritt
[03:08.40] Als aus Schatten und Dunkel ein Mann vor sie tritt
[03:13.17] Schrecken durchfuhr sie und ängstliches Zaudern
[03:24.98] Doch das Licht seiner Augen zog sie in Bann
[03:31.01] Und mit dunklen Wogen, die ihn umgaben
[03:40.27] Schien er sich an ihren Entsetzen zu laben
[03:44.90] Bevor er leise zu sprechen begann
[03:49.25] Und bat, daß sie ihr traurigstes Lied für ihn sang
[03:54.94] Doch so sanft seine Stimme auch erst in ihr klang
[04:00.95] War sie doch wie ein Schwert, das ihr Herz durchdrang
[04:05.77] Und so ergriff sie die Laute, mit Schmerzen im Blick
[04:12.97] Und fügte sich so ihr dunkles Geschick
[04:18.57]
[04:23.34] Schon ließ sie die Saiten für ihn erklingen
[04:29.87] Begann ein Lied über Tränen und Wut
[04:35.67] Der Klang ihrer Stimme erfüllte die Räume
[04:40.58] Und ihr silberner Sang malte gläserne Träume
[04:45.23] Erweckend, was im ewigen Schlaf sonst ruht
[04:53.34] Selbst kalter Stein weinte Tränen und Blut
[04:57.58] Und gleich wie von Farben aus Wort und aus Klang
[05:05.46] Wob ein Licht sie, das selbst tiefstes Dunkel durchdrang
[05:09.62] Doch eines blieb weiterhin unberührt kalt
[05:17.48] Das Gesicht und der Blick jener dunklen Gestalt
[05:24.43]
[05:35.02] So fragte sie schließlich mit bebender Stimme
[05:36.96] "Welch grausames Schicksal schließt in Schatten Euch ein?
[05:41.30] Wieviel Kälte muß Euer Herz nur durchdringen
[05:45.87] Und welch dunkles Geheimnis muß tief in Euch klingen
[05:51.93] Daß Ihr weniger fühlt, als selbst totes Gestein
[05:57.86] Kein Traum scheint mehr Hoffnung für Euch zu sein?"
[06:03.86] Doch sein Blick wurde Eis und sein Wort Dunkelheit
[06:07.71] "Längst hab' ich mich von allen Gefühlen befreit
[06:16.19] Denn wirkliche Macht kann nur jenem gehör'n
[06:21.83] Den nicht Liebe noch Angst oder Schmerzen berühr'n!"
[06:28.03]
[06:32.32] Und er zog einen Dolch von dunklen Kristallen
[06:35.97] Und stieß ihn der Bardin mitten ins Herz
[06:38.42] "Gefühle und Träume, sie können nichts geben
[06:42.43] Und sie retten auch nicht Euer nichtiges Leben!
[06:47.54] So fühlt nun hier Euren letzten Schmerz
[06:59.73] Der Leben mir gibt, denn ich habe kein Herz!"
[07:04.59] Und sterbend blickte sie zu ihm hin
[07:14.99] Und weinte, den mitleiderfüllt war ihr Sinn
[07:21.59] Doch ihre Tränen wurden zu Glas und kalt
[07:26.46] Kaum daß sie berürten die dunkle Gestalt
[07:33.65]
[07:37.26] Doch seit jenem Tage hoch über der Klippe
[07:44.53] Trägt dort der Wind ihr trauriges Lied
[07:48.94] In den einstmals so stillen, verlassenen Räumen
[07:53.34] Singt nun ihre Stimme von traurigen Träumen
[08:01.22] Und jeder des Schlosses Nähe flieht
[08:06.97] Aus Angst, was wohl hinter der Mauer geschieht
[08:12.88] Doch sie muß dort singen für alle Zeit
[08:18.90] Denn ihr Geist wird erst von dem Fluch befreit
[08:25.04] Wenn durch ihre Lieder das Herz erwacht
[08:28.60] Dessen Hand ihr dort den Tod gebracht
[08:34.60]
[01:16.90] Zog eine Bardin weit durch das Land
[01:22.13] Sie kam mit dem Wind und sie folgte dem Morgen
[01:29.36] Der Spielleute Freiheit ist fern aller Sorgen
[01:34.06] Und so fand sie das Schloß an der Klippe Rand
[01:40.29] Doch hatte die Zeichen nicht erkannt
[01:45.82] Das Dunkel des Himmels, des Sturmes Lied
[01:51.58] Das zu fliehen und niemals zur Rückkehr ihr riet
[01:57.48] Doch sie schritt durch die Pforte, zu seh'n und zu hör'n
[02:04.26] Wem mag dieses Schloß an der Klippe gehör'n?
[02:09.59]
[02:14.33] Sie fand leere Gänge und einsame Hallen
[02:22.63] Still und verlassen, dunkel und kalt.
[02:26.24] So, als hätte ein Fluch alles Leben verbannt
[02:32.47] Und schon spürte sie schaudernd des Grauens Hand
[02:38.45] Als sie Schritte vernahm, wie in Ferne verhallt
[02:44.79] Und sah sie im Licht dort nicht eine Gestalt?
[02:50.48] Und sie folgte dem Schatten hinauf in den Turm
[02:56.43] Hoch über der Klippe, im tosendem Sturm
[03:02.46] Und verharrte plötzlich mitten im Schritt
[03:08.40] Als aus Schatten und Dunkel ein Mann vor sie tritt
[03:13.17] Schrecken durchfuhr sie und ängstliches Zaudern
[03:24.98] Doch das Licht seiner Augen zog sie in Bann
[03:31.01] Und mit dunklen Wogen, die ihn umgaben
[03:40.27] Schien er sich an ihren Entsetzen zu laben
[03:44.90] Bevor er leise zu sprechen begann
[03:49.25] Und bat, daß sie ihr traurigstes Lied für ihn sang
[03:54.94] Doch so sanft seine Stimme auch erst in ihr klang
[04:00.95] War sie doch wie ein Schwert, das ihr Herz durchdrang
[04:05.77] Und so ergriff sie die Laute, mit Schmerzen im Blick
[04:12.97] Und fügte sich so ihr dunkles Geschick
[04:18.57]
[04:23.34] Schon ließ sie die Saiten für ihn erklingen
[04:29.87] Begann ein Lied über Tränen und Wut
[04:35.67] Der Klang ihrer Stimme erfüllte die Räume
[04:40.58] Und ihr silberner Sang malte gläserne Träume
[04:45.23] Erweckend, was im ewigen Schlaf sonst ruht
[04:53.34] Selbst kalter Stein weinte Tränen und Blut
[04:57.58] Und gleich wie von Farben aus Wort und aus Klang
[05:05.46] Wob ein Licht sie, das selbst tiefstes Dunkel durchdrang
[05:09.62] Doch eines blieb weiterhin unberührt kalt
[05:17.48] Das Gesicht und der Blick jener dunklen Gestalt
[05:24.43]
[05:35.02] So fragte sie schließlich mit bebender Stimme
[05:36.96] "Welch grausames Schicksal schließt in Schatten Euch ein?
[05:41.30] Wieviel Kälte muß Euer Herz nur durchdringen
[05:45.87] Und welch dunkles Geheimnis muß tief in Euch klingen
[05:51.93] Daß Ihr weniger fühlt, als selbst totes Gestein
[05:57.86] Kein Traum scheint mehr Hoffnung für Euch zu sein?"
[06:03.86] Doch sein Blick wurde Eis und sein Wort Dunkelheit
[06:07.71] "Längst hab' ich mich von allen Gefühlen befreit
[06:16.19] Denn wirkliche Macht kann nur jenem gehör'n
[06:21.83] Den nicht Liebe noch Angst oder Schmerzen berühr'n!"
[06:28.03]
[06:32.32] Und er zog einen Dolch von dunklen Kristallen
[06:35.97] Und stieß ihn der Bardin mitten ins Herz
[06:38.42] "Gefühle und Träume, sie können nichts geben
[06:42.43] Und sie retten auch nicht Euer nichtiges Leben!
[06:47.54] So fühlt nun hier Euren letzten Schmerz
[06:59.73] Der Leben mir gibt, denn ich habe kein Herz!"
[07:04.59] Und sterbend blickte sie zu ihm hin
[07:14.99] Und weinte, den mitleiderfüllt war ihr Sinn
[07:21.59] Doch ihre Tränen wurden zu Glas und kalt
[07:26.46] Kaum daß sie berürten die dunkle Gestalt
[07:33.65]
[07:37.26] Doch seit jenem Tage hoch über der Klippe
[07:44.53] Trägt dort der Wind ihr trauriges Lied
[07:48.94] In den einstmals so stillen, verlassenen Räumen
[07:53.34] Singt nun ihre Stimme von traurigen Träumen
[08:01.22] Und jeder des Schlosses Nähe flieht
[08:06.97] Aus Angst, was wohl hinter der Mauer geschieht
[08:12.88] Doch sie muß dort singen für alle Zeit
[08:18.90] Denn ihr Geist wird erst von dem Fluch befreit
[08:25.04] Wenn durch ihre Lieder das Herz erwacht
[08:28.60] Dessen Hand ihr dort den Tod gebracht
[08:34.60]